Body Shaming

Body Shaming

Die meiste Zeit in meinem Leben habe ich mich für meinen Körper geschämt. Und ehrlich gesagt, tue ich es jetzt auch noch. Ich kann nicht so frei mit mir umgehen, wie andere Menschen mit sich umgehen und ich kann auch verstehen, dass es viele nicht nachvollziehen können, wie man sich fühlt, wenn man gehemmt ist.

Ständig mache ich mir Gedanken darüber, ob mein Bauch zu dick ist, mein Hintern zu groß oder dass diverse Körperteile schwabbeln. Ich überprüfe immer, ob ja keine Speckfalten zu sehen sind, wenn ich sitze oder sich unter der Kleidung abzeichnen. Ich fühle mich stets unwohl in meiner Haut und habe das Gefühl, jeder schaut mich an, weil er mich unmöglich findet, wie ich aussehe und rumlaufe. Ich weiß zwar, dass ich es von meinen Charaktereigenschaften leicht mit jedem aufnehmen kann, bin aber überzeugt, körperlich nicht punkten zu können. Menschen, die mit mir kommunizieren, sind begeistert von mir. Wenn sie mich sehen enttäuscht.

All das schwirrt in meinem Kopf. Ob alles das auch der Wahrheit entspricht, kann ich nicht sagen. Meine Freunde sagen nein, mein Kopf sagt ja. Wem soll man glauben?

Man kann nicht sagen, dass ich kein Selbstbewusstsein habe. Das habe ich schon! Ich traue mir viel zu und ich weiß was ich kann und zu was ich im Stande bin. Ich finde auch, dass ich ein hübsches Gesicht habe. Aber mit meinem Körper sieht das eben nicht so aus. Ich merke, wie ich die Körper der anderen Frauen abchecke und überprüfe, wo sie schlanker sind als ich. Ich sehe auch Stellen, die ich schön finde oder Stellen, die eben nicht so schön sind. Dass ich mich in einem „Körperwahn“ befinde, ist zu übertrieben, aber ich bin fixiert. Vielleicht auch eingeengt. Begrenzt. Ich habe selbst auch kein Problem damit, Menschen zu mögen oder zu lieben, die keinen perfekten Körper oder starkes Übergewicht haben (und was ist schon perfekt), vermute aber, dass die Menschen Probleme damit haben mich und meinen Körper zu mögen oder lieben.

Ich finde die „Body-shaming“ Aktionen im Social Media toll! Ich beneide die Frauen, die sagen können, dass sie sich so lieben können wie sie sind. Dass sie sich so annehmen. Gestern habe ich eine Talkrunde mit Angelina Kirsch gesehen, die berichtete, dass sich eben ihre Oberschenkel beim Laufen berühren und dass das unter Umständen auch Geräusche macht. Für sie ist es auch ok, dass sie Speckrollen hat. Sie nimmt sich so wie sie ist und ist glücklich mit sich und das finde ich wirklich beneidenswert. Natürlich frage ich mich, warum ich das nicht kann. Warum es bei mir nicht klappt, obwohl ich dazu bereit bin. Wie macht ihr das?

Ich möchte auch das positive Bild in mir haben, mit mir und meinem Körper im Reinen zu sein. Sie zu lieben, egal welche Form man im Moment hat. Eine Lockerheit sich selbst gegenüber an den Tag legen zu können, ohne ständig im Spiegel schauen zu müssen, ob  man fett aussieht (was ich zweifelsohne tue). Ich möchte auch die Lebensfreude haben, in der Öffentlichkeit zu essen und mich nicht immer schuldig fühlen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich mit meinem Gewicht und meiner Figur ein Eis genieße in der Öffentlichkeit und andere Menschen mich dabei sehen könnten.

Ich möchte so viel erreichen….aber ich weiss nicht wie…..

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Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr!

Ein schlimmes Jahr ist endlich zu Ende gegangen. Ein Jahr voller Krankheit, Trauer, Schmerz, Hass und Verzweiflung. Noch nie hatte es ein solches Jahr gegeben und ich hoffe, dass es sich nicht wiederholen wird.

Seit über 12 Jahren lebe ich in Österreich, aber richtig akzeptiert wurde ich nie – egal wie sehr ich mich angestrengt habe. Und ich gebe zu, seit einigen Jahren strenge ich mich auch nicht mehr an, denn egal was ich tue, der Hass, den einige hier auf Deutsche hegen, schlägt mir so und so ins Gesicht. Sei es privat oder beruflich von meinen Kollegen (und das hat sich in den letzten Wochen stark gemehrt.) Das liegt nicht an mir persönlich, denn ich profiliere mich nicht als Überdeutscher oder mache mich mit auffälligen Kommentaren bemerkbar. Viel mehr ist es ein Hass, der einfach ein Ziel sucht und das bin ich eben in diesem Moment. Und das tut sehr weh, weil ich mir denke, dass man seine Wut auf sich und seine Umstände auch anders rauslassen könnten – und vielleicht auch mal bei sich selbst suchen sollte, denn meistens sind diese Herrschaften mit sich selbst und ihrem eigenen Leben unzufrieden und nicht mit mir.  Ich bin auch oft unzufrieden, daran ist aber weder ein Deutscher noch ein Österreicher dran schuld.

Obwohl mich derartige Angriffe sehr verletzen, reagiere ich nicht mehr darauf, weil es einfach nichts bringt. Ich distanziere mich von den Menschen und biete ihnen keinen Platz mehr in meinem Leben. Was besonders weh tut, wenn einer dieser Menschen vorher einen großen Platz in meinem Leben oder meinem Herzen eingenommen hatte.  Ich denke, dass ich mich nur so davon ablenken oder trennen kann.

Hass auf Menschen, die einen nichts getan haben persönlich bringt einfach nichts. Ich bezweifle aber, dass das Einsicht findet.

Ohne weitere Vorsätze beginne ich dieses Jahr wie eine frische Leinwand und hoffe, dass ich einfach mal ein bisschen Glück haben werde. Und Gesundheit. Viel Gesundheit und die Hoffnung, dass ich mit den Menschen die ich liebe noch viel Zeit verbringen kann.

3 Dinge die Ihnen beim Abnehmen helfen

3 Dinge die Ihnen beim Abnehmen helfen

Sie essen was sie wollen und doch scheinen sie stets in Topform zu sein. Diese Art von Frau kennt jeder, doch was machen sie eigentlich anders? Wir verraten im Folgenden drei Dinge, die schlanke Frauen anders machen.

Es gibt zwei Arten von Frauen: Während einige stets darauf achten, möglichst kein Dressing auf ihrem Salat zu verwenden, damit sie ihre schlanke Linie halten können, gibt es auch die, deren Gewicht völlig unabhängig von ihrem Essverhalten zu sein scheint.

Doch was ist das Geheimnis dieser Frauen, was sollte man anders machen, um abzunehmen? Wichtig ist eins: Von radikalen Diäten raten die meisten ab. Zum einen treten bei vielen Diäten Mangelerscheinungen von Nährstoffen aus, zum anderen wird nach Aussetzen der Diät der bekannte Jojo-Effekt gefördert. (Quelle: Aponet)

Bewegung

Der wohl bekannteste Figur-Killer ist das viele Sitzen im Büro. Nicht selten wird sogar am Schreibtisch gegessen. Stattdessen sollte auf Bewegung geachtet werden, denn schon eine halbe Stunde Sport am Tag lassen die Pfunde purzeln. Und sollte die Zeit mal knapp sein: Auch Treppen statt Aufzug oder Fahrrad statt Auto haben einen positiven Effekt auf die überschüssigen Fettpölsterchen.

Schlemmen erlaubt

Radikaler Verzicht schadet dem Körper. Deshalb ist es wichtig, dass man auf sich hört und dem Körper auch gelegentlich gibt, was er will. Mal eine Pizza oder ein Stück Schokolade ist erlaubt – aber der Ausgleich sollte stimmen und bewusstes essen ist zu empfehlen. Wenn also die Waage mal einen Tag eine höhere Zahl anzeigt, ist das unproblematisch: 1-2 Kilo hat man schnell wieder abgenommen.

Trinken Sie viel

Es kommt nicht selten vor, dass Hunger mit Durst verwechselt wird. Dabei verleitet tatsächlich ein falsches Signal des Körpers den Menschen dazu, etwas zu essen, obwohl eigentlich Flüssigkeit benötigt wird. Wasser ist ein Zaubermittel: Wenn der Körper genug davon bekommt, verleiten Heißhungerattacken seltener zu unüberlegtem Nahrungskonsum.

Ein Gastartikel von Online-Doktor24