FAQ 11: Die Tomate

Hier ein paar FAQ’s über mein Lieblingsgemüse, die Tomate, die ja auch für ihre „Negativkalorien“ bekannt ist. Was sonst noch unter roten Schale steckt, könnt ihr hier lesen…
Warum sind Tomaten so gesund?
1. Der rote Farbstoff Lykopin schützt vor Krebs. Langes Kochen verstärkt ihn, deshalb ist eine langsam geköchelte Tomatensoße perfekt!
2. Viele Vitamine: A (für Haut, Augen, Stoffwechsel), C (Abwehr), E (Schutz vor Zellalterung) und Folsäure (wichtig für Stoffwechsel und Zellerneuerung).
3. Tomaten haben weniger als 20 Kalorien pro 100 Gramm, weil sie sehr wasserreich sind. Zum Vergleich: Selbst Äpfel haben 54 Kalorien. Tomaten helfen deshalb, schlank zu bleiben.
Aus welchem Land kommen die leckersten Tomaten?
Aus Regionen, in denen – je nach Jahreszeit – Freiluftanbau möglich ist: ab März aus Spanien und Italien, von Juli bis Oktober aus Deutschland, im Winter aus Israel, von den Kanaren oder Übersee.
Warum schmecken Holland-Tomaten inzwischen besser?
Nach Kundenbeschwerden in den 90er-Jahren („schnittfestes Wasser“) wurde die Züchtung verbessert, z. B. die Sorte Campari (als „Strauchtomate“ im Handel) verstärkt genutzt. Allerdings wachsen 90 Prozent der Supermarkt-Tomaten weiter auf Mineralwolle in Nährlösungen, nicht in der Erde. Ausnahme: Bio-Tomaten.
Wie bewahre ich Tomaten auf?
Bei Zimmertemperatur offen in einer Schale oder einem Korb. Sehr weiche Tomaten auf ein Tuch legen, das verhindert Druckstellen. Im Kühlschrank verlieren sie das Aroma, in Plastikpackungen (Supermarkt-Ware) schimmeln sie schnell. Innerhalb von vier bis fünf Tagen verbrauchen.
Blütenansatz und Stiel abreißen?
Ist die Tomate bereits reif, entfernen Sie die grünen Teile (Stiel und Blütenansatz), denn sie fördern das Nachreifen. Ist die Tomate noch nicht komplett reif, beides dranlassen.
Kann ich den Stielansatz mitessen?
Der grünliche Stielansatz schmeckt etwas holzig – wer das nicht mag, schneidet ihn heraus. Allerdings ist er nicht, wie manchmal behauptet, giftig oder gar krebserregend.
Soll ich die Samen entfernen?
Am besten die Tomate komplett verarbeiten, also weder Haut noch Samen entfernen – so behalten sie Geschmack und Nährstoffe. Ausnahme: für Gerichte, die nicht zu flüssig geraten sollen (z. B. Salate), das wasserreiche Innere herausschneiden.

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