Ene, Mene, Muh – und raus bist DU!

Ene, Mene, Muh – und raus bist DU!

Kennt ihr diese Leute, die euch vorne rum erzählen, wie wichtig ihr ihnen seid und euch hintenrum in den Arsch treten und euch dann auch noch als Dummschwätzer und Übertreiber hinstellen? Die auf Biegen und Brechen versuchen wollen, euch eine Aktion nachzuweisen, die ihr gar nicht im Sinn hattet und ihr vollkommen hilflos seid und nicht wisst, wie ihr euch wehren sollt?
Ich glaube, ich kenne ausschließlich solche Leute. Und ich lerne fast sekündlich neue solche Leute kennen. Anscheinend bin ich ein Magnet, der diese Exemplare magisch anzieht. Auf meiner Stirn muss ein großes „HIER HER“ stehen, was jeder sieht, außer mir.
Manchmal komm ich mir so dumm vor, ich kann euch gar nicht sagen wie.
Mich verfolgt ein großer Schwarm voller Falschparkerschilder. Und ich bin der Falschparker. Im Leben. In der Gesellschaft. Auf dieser Welt.
Mein Plan, zum Jubiläum was Neues zu bringen ist vorerst gescheitert. Das 2-jährige muss also ohne das alles stattfinden, denn ich wurde mal wieder ausgeschlossen. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gewohnt wäre. Aber diesmal trifft es mich besonders. Diesmal tut es besonders weh. Und besonders weh, tut diese Hilflosigkeit, die sich wie ein Teerteppich über mich legt und meine weitere Handhabe verklebt und unterbindet. Ich bin es ja gewohnt, dass man mir Steine in den Weg legt, aber diese Steine sind besonders groß, schmerzhaft und präsent.
Aber es bringt auch nichts, weiter darüber zu reden. Es ändert sich nichts mehr und es macht es auch nicht besser. Ich wurde rausgeschmissen und bleibe auch draußen. Ein großes Schild wurde vor dem Eingang angebracht, welches darauf hinweist, dass jeder willkommen ist, außer mir. So ist es eben. Und so soll es bleiben.
Ein schwerer und einsamer Monat beginnt.
Nicht, dass die anderen leicht waren. Aber sie waren definitiv leichter.
So schwer hat es mich bisher nicht getroffen und ich glaube, dass ich diese Krise nicht überstehen werde. Mir fehlt momentan die Kraft zu kämpfen.
Weder für mich, noch für andere.
Ich weiß, wann ich verloren habe. Und gestern war dieser Tag.
Das wird einige freuen – das weiß ich.
Schön für sie.
Meine letzten Wochen wurden von Arztbesuchen, Krankenkassenbesuchen und Schwächezuständen überschattet. Es belastet mich alles zu sehr. Ich will endlich wieder unbeschwert sein. Einen guten Tag haben und lachen. Spüren und sehen, dass ich nicht alleine bin. Einfach nur genießen…
Ist das denn zu viel verlangt?
Ja. Für mich schon.
Ich versuche meine Abende mit Musik und Spielen aufzuhellen. Das klingt nach Mittelalter und manchmal würde ich mich echt freuen, wenn ich zu dieser Zeit gelebt hätte. Viele meiner Probleme würden so gar nicht existieren und vielleicht würde ich das auch nicht tun.
Während ich also die Pet Shop Boys huldige und versuche, den ein oder anderen klaren Gedanken zu fassen, wünsche ich euch eine bessere, hellere und fröhlichere Zeit. Und wenn ihr euch mal wieder so richtig schön amüsiert, dann denkt bitte an mich und schickt mir ein klein wenig Freude. Vielleicht erreicht es mich ja…
Advertisements

Ein Gedanke zu “Ene, Mene, Muh – und raus bist DU!

Kommentiere hier...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s