Tag 4 der Sintflut

Tag 4 der Sintflut

Nach unaufhörlichem Regen hat in den frühen Morgenstunden der erste Schnee seinen Weg nach unten gefunden. Es liegen knapp 15 cm, die Straßen sind vereist und der von mir herbei ersehnte Schiffsanlegeplatz auf der Wieso vor meinen Schlafzimmer ist einer Schlittschuhbahn gewichen. Sehe mich heute schon mit Schlitten Richtung Bücherei waten um brennbares Material zu finden. Einziges Problem: Ich bin nicht Jake Gyllenhall, das ist nicht „the day after tomorrow“ und Reichenau hat keine Bücherei.

Gegen 8 Uhr bin ich heute morgen eingeschlafen. Davor musste ich mich Stunden mit Casimir um mein Bett streiten. Er wollte den Platz nicht ohne Gegenleistung hergeben. Wollte Streicheleinheiten. Hat mich vollgesabbert auf Händen, Armen und Gesicht. Nachdem ich ihm „das Spray“ gezeigt habe, war Ruhe. Er kam nur noch zum abstützen und kuscheln und mir in den Bauch schnurren. Konnte vor Hitze nicht schlafen. Weder zugedeckt noch unzugedeckt. Tierische Hitze. Herzklopfen. Atemnot. 

Heute also Winter.
Bleibe eh daheim.

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