3. Trimester – 30. SSW

Das Baby in der 30. SSW 

Jetzt wiegt das Baby schon runde 1.400 Gramm und ist mit etwa 40 Zentimetern schon richtig groß. Etwa ab der 30. SSW können Babys übrigens Schmerzen empfinden – das ist besonders im Hinblick auf medizinische Eingriffe im Mutterleib bedeutsam und eine eher neue Erkenntnis. Noch bis in die 70er Jahre dachte man vielerorts, dass Säuglinge bis zu einem gewissen Alter überhaupt keinen Schmerz spüren können. Das Baby reagiert aber auch auf andere Reize jetzt immer sensibler. Daher können die werdenden Eltern ihm nur Gutes tun, wenn sie es öfter durch die Bauchdecke hindurch streicheln. Wussten Sie, dass die meisten Babys Rechtsnuckler sind? Tatsächlich lutschen die meisten Babys schon im Mutterleib lieber am rechten als am linken Daumen. Auch wenn das Baby in der 30. Schwangerschaftswoche noch nicht die Geburtsposition mit dem Kopf nach unten einnimmt: Wegen des enger werdenden Platzes nimmt es jetzt die sogenannte Fötusstellung ein. Dabei zieht es die Knie weit nach oben, verschränkt die Arme vor dem Körper und rollt sich ein. Darüber hinaus kann das Baby in der 30. SSW seine Körpertemperatur selbstständig kontrollieren, also von der mütterlichen abkoppeln. Auch wächst jetzt die zweite Generation von Haaren, das echte Kopfhaar, und ersetzt nach und nach die Lanugo-Behaarung. 

Mein Baby lag schon beim letzten FA Termin in der Geburtsposition. Es war schon die gesamte Schwangerschaft immer sehr schnell dran und ich bin gespannt, ob es beim nächsten Termin am 11.02 noch immer in dieser Position liegt. Merklich gespürt, dass es sich erneut gedreht hat, habe ich nicht. Ich hatte bisher immer Schmerzen, wenn der Bauch und das Baby gewachsen ist. Inzwischen hat sich das gelegt und ich merke einfach nur, dass der Bauch dicker ist bzw. fällt es eher meiner Mutter auf als mir. Inzwischen spannt sowieso schon jegliche Kleidung und ich mache keinen Unterschied mehr über den Grad der Spannung.

Die Mutter in der 30. SSW 

In der 30. SSW ist es für die werdende Mutter nicht mehr so einfach und angenehm, flach auf dem Rücken zu liegen. Und das ist auch gut so, denn diese Position sollte die Schwangere jetzt erstmal vermeiden. Der wachsende Bauch drückt auf Gefäße und Nerven im Rückenbereich und kann dadurch Kreislaufstörungen auslösen. Es reicht schon aus, in Seitenlage zu schlafen oder den Oberkörper leicht erhöht zu lagern. Auch andere alltägliche Dinge fallen der werdenden Mutter jetzt vermutlich schwerer – vom Treppen steigen bis hin zu einem angeregten Gespräch kann sie vieles schnell außer Atem bringen. Schwangere leiden jetzt sogar häufig ohne große Anstrengung an Atemnot. Diese Kurzatmigkeit ist Folge der Größe und Lage des Kindes. Wenn das Baby bereits mit dem Kopf nach unten liegt, sich aber noch nicht ins Becken abgesenkt hat, drückt es mit Po und Füßen (oder, wenn es noch aufrecht „sitzt“, mit dem Kopf) gegen das Zwerchfell der Mutter und damit auch auf die Lunge. Das macht die Schwangere kurzatmig und schneller müde.Die werdende Mutter benötigt daher jetzt deutlich mehr Ruhe und Entspannung. Auch wenn Schwangerschaft keine Krankheit ist: Sie ist eine Zeit, in der der Körper besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Schwangere sollten sich daher jetzt für alles die nötige Zeit nehmen! Sitzen sollte die werdende Mutter aufrecht mit einem Kissen im Rücken, die Beine wenn möglich hochgelagert. Auch beim Liegen sollte sie ihren Körper stabilisieren und entlasten, indem sie sich leicht erhöht lagert, zusätzliche Kissen in den Rücken legt oder die Seitenlage einnimmt. 

Quelle: GoFeminin

Ich kann momentan noch sehr gut am Rücken liegen. Eigentlich ist die Rückenlage die für mich beste Position, da ich auf der Seite immer sehr unbequem liege, meine Beine einschlafen und mein Becken sehr weh tut. Momentan befinde ich mich im Frühjahrsputz und es geht nur sehr schleppend voran, da ich schnell aus der Puste bin und mich hinsetzen muss. Das nervt mich teilweise, denn der Elan wäre schon da – rein psychisch.

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