3. Trimester – 32. Woche

Gestern hatte ich meinen vorletzten Untersuchungstermin – dachte ich. Aus gegebenen Anlass wurde noch ein  zusätzlicher Ultraschall in 2 Wochen vereinbart, denn so schön wie das Baby noch vor einem Monat lag, so komisch liegt es jetzt. Und zwar mit dem Hintern nach unten. Der Arzt möchte nun noch 2 Wochen warten und schauen, ob sich das Kleine dreht. Sollte dem nicht so sein, muss ich zu einigen Akkupunkturbehandlungen ins Krankenhaus. Ich persönlich halte von Akkupunktur gar nichts – und schon gar nicht, wenn es die Nadeln in den Fuß geben soll. Aus diesem Grund hoffe ich, dass sich das Kind noch dreht. Und anscheinend hat es gestern sowohl meinen Unmut über die Akkupunktur als auch die Worte meines Arztes mitbekommen und so ging nach dem US-Termin ein geschäftiges Treiben in meinem Bauch vor. Und ich hoffe so sehr, dass es sich gedreht hat. Ich habe ihm jedenfalls den ganzen Tag noch gut zugeredet.

Das Baby in der 32. SSW 

Etwa ab der 32. SSW wird die Schwangere öfter bemerken, dass ihr Bauch von rhythmischen Zuckungen regelrecht durchgeschüttelt wird: Das Baby hat jetzt immer häufiger Schluckauf! Das ist für viele Schwangere zwar unangenehm, für das Baby aber ist es eine notwendige Atemübung. Das Kind nimmt der Schwangeren jetzt außerdem immer öfter den Atem: Viele Babys liegen in der 32. Schwangerschaftswoche schon mit dem Kopf nach unten und können erstaunlich kräftig und gezielt gegen das Zwerchfell der Mutter treten. Die Bewegungen sind nun deutlich gezielter und langsamer als die wilden Purzelbäume, die noch vor kurzer Zeit möglich waren. In der 32. SSW ist das Baby etwa 43 Zentimeter lang bei einem ungefähren Gewicht von 1.800 Gramm. Es ist jetzt so weit entwickelt, dass nur noch zwei wichtige Dinge fehlen, damit es außerhalb des Mutterleibs problemlos überleben kann: Das ist zum einen das sogenannte Surfactant, also der Obeflächenfaktor, der die Lungenbläschen davor schützt, zu kollabieren. Außerdem wird sich das Baby in den nächsten Wochen noch eine schützende Fettschicht zulegen: Die meisten Babys nehmen nach der Geburt erst einmal etwas ab und benötigen daher einen Puffer. 

Quelle: GoFeminin

Baby hat auch regen Schluckauf. Jeden morgen zwischen 6 und 7 Uhr. Damit kann es mich leider nicht wecken, da ich um diese Zeit schon lange wach bin. An den Schlafstörungen liegt es dabei gar nicht. Eher daran, dass ich einfach nicht liegen kann und schwitze wie ein Schwein.

Gestern bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass Baby munter vor sich hin wächst und jetzt schon 44 cm groß ist. Es war von Anfang an schon ein bisschen weiter und der Arzt ist ganz zuversichtlich, dass es groß und propper werden wird. So wie es sein soll.

Die Mutter in der 32. SSW 

In der 32. SSW wird die Schwangerschaft für viele Schwangere immer beschwerlicher. Darum sollte die werdende Mutter jetzt auf ihren Körper hören und das Tempo drosseln. Die meisten Dinge können auch bis nach der Geburt warten. Wer dafür aber zu ungeduldig ist, kann sich von Freunden oder Verwandten helfen lassen. Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, aber trotzdem ein Ausnahmezustand, der bestimmte Anpassungen erfordert, damit es der werdenden Mutter und ihrem Kind gut geht. Der obere Rand Ihrer Gebärmutter liegt in der 32. Schwangerschaftswoche etwa auf halbem Weg zwischen Brustbein und Bauchnabel. Es ist jetzt sinnvoll, mit einer regelmäßigen Dammmassage zu beginnen, um einem Dammriss vorzubeugen.  

Quelle: GoFeminin

31+0

Eigentlich bin ich noch ziemlich agil und möchte auch noch unterwegs sein – sprich rumlaufen oder bummeln gehen. Auch geht mir mein täglicher Sport total ab (und ich freue mich sehr, wenn ich damit endlich wieder beginnen kann). Leider baue ich momentan ziemlich schnell ab und wo ich in der einen Minute noch locker flockig unterwegs war, liege ich in der anderen mit starken Rückenschmerzen flach. Es ist nur diese eine Stelle an der rechten Schulter, die mich echt umbringt. Meistens erst gegen Abend, aber heute sind sie schon seit dem Aufstehen (und das war eigentlich schon gegen 4 Uhr morgens der Fall) mehr als vorhanden. Leider kann man dagegen nichts machen, außer es auszuhalten und ich zähle förmlich schon die Tage der letzten knapp 8 Wochen.

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