Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich trotz meiner enormen Abnahme noch große Probleme bzw. Zweifel an meinem „neuen“ Körper habe. So sind zum Beispiel Problemzonen entstanden, die ich vorher gar nicht hatte. Wie meine Reiterhosen oder meine Orangenhaut. Damals war es mir auch herrlich egal, ob an den Oberschenkeln noch enorme Dellen hervorstechen. Da ich generell fett war, hat es mich nicht weiter gestört und letztendlich keinen Unterschied gemacht. Jetzt macht es einen, weil es eben sehr auffällig ist und ich bestimmte Kleidung nicht einfach so tragen kann, wie kurze Hosen, Röcke oder Kleidung aus dünnen und fließenden Stoffen. Was besonders im Sommer sehr nervt. Durch dieses Manko fühle mich unsicher – ergo schlecht.

In den letzten Jahren habe ich viel versucht. Mit Sport kann man ja seinen Körper wunderbar formen – außer die Reiterhosen. Klar, gibt es viele Übungen für eine schmale Hüfte und straffe Oberschenkel und die klappen auch recht toll, lassen aber bestimmte Zonen unberührt. Und dann gibt es da ja noch Shapeware (Arschbezwinger, wie meine Mutter immer so schön sagt). Miederware. Ja genau, die großen, straffen und unbequemen Teile die in der Damen-Unterwäsche-Abteilung immer ganz hinten zu finden sind und wo sich meist nur ältere Damen tummeln – egal ob dick oder dünn. Ich habe mir also auch welche zugelegt. Mit längeren Beinen (bis zum Knie) und hoher Taille.

Zufrieden war ich nie. Abgesehen davon, dass diese Dinge wahnsinnig unbequem sind, machen sie rund, so dass man nicht mehr in seine Klamotten passt und sie rollen sich zusammen. Die Beide rollen hoch, die Taille rollt runter und nach kurzer Zeit sieht man aus wie die kleine Schwester des Michellin-Männchens. Und so fühlt man sich auch. Anstatt ein gutes Gefühl zu bekommen, passiert das Gegenteil und man fühlt sich fetter denn je. Man denkt, dass es jeder sieht, dass man sowas trägt und sich insgeheim schief lacht. Das ist kein schönes Gefühlt, obwohl man das Auslachen als übergewichtige Person gewohnt sein sollte  –  aber daran gewöhnt man sich nie. Das tut jedesmal weh.

Was habe ich also gemacht? Nichts! Ich habe Jeans getragen und Hosen mit hohem Stretchanteil – auch im Sommer. Zwar habe ich geschwitzt, aber ich war mit meiner Figur einigermaßen zufrieden. Da ich kein Kleidertyp bin, bin ich nur selten in die Verlegenheit gekommen, mir was einfallen zu lassen.

Bis jetzt. Letzte Woche habe ich eine Anfrage von SlimCenter bekommen, ob ich nicht Lust habe Shapeware zu testen. Ich dachte, dass ich doch eh schon jede Art und Preisklasse durchprobiert habe und es eigentlich nichts gibt, was ich noch nicht kenne, aber das mir vorgestellte Produkt aus Milchfaser kannte ich wirklich noch nicht. Also ließ ich mich auf das Experiment ein. Ein allerletztes Mal und wenn es diesmal nicht klappt, dann versuche ich es nie wieder.

Ende der Woche bekam ich also ein süßes, kleines Paket aus meiner Herzensheimat England. Ich war wirklich aufgeregt, denn ich habe noch nie etwas aus Milchfaser in meinen Händen gehalten oder gar getragen. Milchfaser ist der neuste Hit der Textilindustrie und soll neben seiner umweltfreundlichen Herstellung (bei der Herstellung von Milchfaser benötigt man nur 2 Liter Wasser – bei Baumwolle sind es 20.000 Liter), noch wunderbar weich und für Allergiker vollkommen verträglich sein. Die Milchbakterien, die bei der Herstellung nicht abgetötet werden, ziehen von außen in die Haut ein und pflegen diese somit noch zusätzlich. Ein tolles Produkt, wie ich finde.

Ich konnte es gar nicht erwarten, die Oakeysi schlankmachende Taillenhose anzuprobieren und was mich als erstes überrascht hat war, dass der Stoff wirklich angenehm weich ist. Kein komischer Geruch, keine schmerzenden festen Nähte. Das erste Anprobieren war schon recht schwierig. Klar, die Hose ist neu und das Fleisch steif, aber inzwischen komme ich mit ein bisschen Spucke wunderbar in diese Wunderwaffe. Die Hose lässt sich wirklich angenehm tragen. Sie schmiegt sich an und engt nicht ein, auch wenn sie straff sitzt (was sie soll). Als erstes probierte ich meine engste Hose an, die ich habe – und unter der man schon die Abdrücke der Unterwäsche sehen kann –  und die ich seit Wochen nicht mehr anhatte, weil sie mir ein bisschen zu eng geworden ist. Was soll ich sagen? Sie passt! Sie passt wie angegossen! Und ich habe sogar noch Platz am Bund! Man sieht keine Nähte am Knie, wo die Shapeware endet und auch sonst lässt nichts vermuten, dass ich ein bisschen am Schummeln bin. 

Am Samstag habe ich die Shapeware dem Extremtest unterzogen: Einkaufen und ständiges Umherlaufen. Nach kurzer Zeit habe ich die Hose gar nicht mehr bemerkt. Ich habe nicht geschwitzt und hatte generell nicht das Gefühl dass ich unter der Jeans noch etwas trage. Weder die Hosenbeine noch der Hosenbund rollt sich. Ich bin wirklich begeistert davon und muss in den nächsten Tagen (wenn es mein Zustand zulässt) mal meine anderen Klamotten mit dieser Shapeware ausprobieren. Ich bin schon ganz gespannt wie ich aussehe damit.

Aber, wie sehe ich denn nun damit aus?

Super! Ich habe keine Reiterhosen mehr – meine Hüfte ist schön schlank und ich gefalle mir gut. Ich sehe mindestens eine Kleidergröße kleiner aus. Meine Oberschenkel sind straff und viel schmaler und von der Seite wirke ich auch nicht breiter (was sonst ein eher negativer Nebeneffekt von Shapeware ist). Ich gehe ohne die Oakeysi nicht mehr aus dem Haus und möchte sie auch nicht mehr missen.

Unten in der Gallerie könnt ihr euch selbst von meinen Eindrücken überzeugen und selbstverständlich lasse ich euch auch in Zukunft wissen, wie ich mit meiner neuen Zauberhose aussehe und wie es mir auch weiterhin damit geht.

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Ein Gedanke zu “Mit meinem Oakeysi Wundermittel zu einem tollen neuen Körpergefühl – in 5 Minuten!

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