Das große Fressen

Das große Fressen

Ich fresse. Wenn ich unglücklich und traurig bin. Wenn ich Probleme habe und keinen Ausweg sehe. Wenn ich trauere oder nicht weiter weiß. Wenn ich mich verloren fühle oder nicht geschlafen habe. Ich fresse, wenn ich mich selbst am meisten hasse und hoffe, dass ich mich schnell wieder fange. Ich fresse, wenn ich Stress habe und nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich fresse, wenn ich zugenommen habe, weil ich so viel gefressen habe und ich fresse, wenn einfach alles schwarz ist.

Seit 4 Monaten komme ich aus dem Fresse nicht raus und ich wunder mich selbst, warum ich nicht noch viel mehr Gewicht zugenommen habe. Ich weiß auch nicht, wie lange es noch so weitergeht. Ich weiß nur, dass ich noch Pudding im Kühlschrank habe. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis ich mich erholt habe, bis wieder ein bisschen Normalität eintritt. Ich weiß im Moment eigentlich gar nichts. Ich plane nicht und lebe nur von heute auf morgen – lasse mich überraschen, was denn morgen passiert oder eben auch nicht. Welche Hiobsbotschaft auf mich lauert…ob denn auch mal was passiert?

Ist denn in den letzten Wochen nicht schon genug kaputt und zu Ende gegangen? Ist denn nicht genug passiert? Wird es denn nicht Zeit für ein klein bisschen Hoffnung und Frieden und Licht? Wird es denn nicht Zeit für ein Ende des Fressens?

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