Schlankwasser

Schlankwasser

Ich habe euch heute morgen versprochen (zumindest denen von euch, die mir auf Instagram folgen), dass ich euch verrate, was es mit dem Ingwer-Zitronen-Cocktail, den ich morgens (zumindest habe ich heute mal damit angefangen) nüchtern trinke, auf sich hat. Read more

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Kurs auf Schlank

Kurs auf Schlank

Was ich brauche ist Inspiration, Disziplin, Durchhaltevermögen und den Willen endlich wieder etwas erreichen zu können. Wenn da nicht diese Unlust, dieser fette, haarige und sabbernd triefende Schweinehund wäre, der mir nicht nur im Weg liegt, sondern seinen dicken Hintern direkt auf mir geparkt hat. Und nicht nur das! Er fühlt sich bei mir so wohl, dass ich ihn nicht mal mehr sehe, sondern nur noch mich. Meinen dicken Hintern. Da, wo noch vor Monaten nichts war. Meinen schwabbeligen Bauch und meinen vor Sabber triefenden Mund auf der Suche nach Chips, Schokolade und allem anderen, was ich weder essen soll noch darf.

Auf meiner Suche nach Inspiration und einem Weg, wie es mit dem Gewicht auch für mich wieder klappt, bin ich auf „Fettkiller“ gestoßen. Klingt wie ein Wundermittel – ein Licht am Ende des Tunnels…ist letztendlich aber nur eine Info, was ich essen kann, um nicht zuzunehmen und was dabei voraussichtlich noch meinen Stoffwechsel antreibt. Nur, ess mal einen Apfel (oder zwei, drei, vier), wenn du Bock auf Schokolade hast.  Ess eine Schüssel Beeren, wenn du nachts schon von Chips träumst und du merkst, dass Dinner Cancelling auch nichts für dich ist…. Und Flohsamen im Schokopudding kommen auch nicht gut rüber…und sehen auch nicht wirklich lecker aus. Dafür schmecken sie nach nichts, dämpfen aber weitere Hungergefühle. Auch Heißhunger? Ich weiss es nicht, denn ich habe es noch nicht probiert. Es gibt noch viele weitere „Fettkiller“, die in Wirklichkeit nur aufgrund ihrer Ballaststoffe den Darm füllen. Aber bevor man was schlechtes isst, ist es nie verkehrt auf Haferflocken, Fisch und Co. zurück zu greifen. Es wäre so leicht und ich weiss, wie es geht…aber dennoch fällt es so verdammt schwer und ich kenne die einzige Möglichkeit, die funktioniert. Die einzige Möglichkeit, die auch damals funktioniert hat….

Ich muss mich entblößen. Nein, ich poste kein Nacktbild von mir – das will keiner sehen (nicht mal ich). Viel schlimmer. Ich poste mein Gewicht. Meine Gewichtstabelle. Ich brauche wieder einen Ticker und ich brauche wieder meinen eigenen Tritt in den Hintern, bevor es zu spät ist. Und glaubt mir: viel fehlt dazu nicht mehr. Solange ich noch ein bisschen Kontrolle habe, muss ich versuchen das Steuerrad rum zu reißen. Kurs auf Schlank. Kompass auf Gesund. Volle Fahrt voraus!

Der Spiegel meiner Seele

Der Spiegel meiner Seele

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich mich ständig gefragt, wie mich die anderen wohl finden. Ob sie mich mögen. Und meistens musste ich diese Frage mit „Nein“ beantworten. Die Menschen mochten mich nicht. Ich gehörte nicht dazu – war außen vor. Und wollte gar nicht dazu gehören.

Heute erst sehe ich, dass das gar nichts schlechtes ist. Man  muss nicht immer dazugehören. Aber man sollte dazu stehen. Dazu stehen, anders zu sein. Man selbst zu sein. Das tat ich damals nicht. Ich mochte mich nicht. Und deswegen mochten mich die anderen auch nicht.

Heute ist das anders. Oder? Einiges ist anders. An mir. In mir. Ich mag mich inzwischen. Ich akzeptiere mich so wie ich bin. Ich habe meine Schwächen und meine Stärken und all das macht mich zu einem wunderbaren Menschen. Der aber nicht allen gut gewogen ist und auch dazu stehe ich. Wenn ich Menschen nicht mag, halte ich damit nicht hinterm Berg. Wenn ich Menschen mag, kann ich das auch offen sagen. Ich halte mich fern von denen, mit denen ich mich nicht abgeben will und ich ignoriere die, mit denen ich gar nicht kann. Damit fahre ich gut. Und noch immer gibt es Menschen, die mich nicht mögen. Und das ist vollkommen ok. Doof natürlich, wenn man diese Menschen selbst sehr mag. Aber so ist nun mal das Leben. Klar tut das weh, aber man kann das akzeptieren. Wenn ich merke, dass mich Leute nicht mögen, denke ich angestrengt nach, ob ich denn diese Menschen wirklich mag oder ob ich mal wieder nur gemocht werden will….. es ist nicht einfach. Das Leben ist eine tägliche Prüfung.

Von einer lieben Kollegin habe ich einen tollen Text bekommen, der über das Thema Spiegelreflektionen handelte. Das, was ich an mir nicht mag, kritisiere ich auch bei anderen. Das kommt hin – sehr oft sogar. Und noch einen Interessanten Aspekt habe ich in diesem Text gefunden: Meine seelischen Schmerzen oder Unzufriedenheiten schlagen sich auf meinen Körper nieder. Bin ich dick, möchte ich mich durch das Fett vor etwas schützen. Ich habe auch wieder zugenommen in den letzten Monaten und die Schutzthese kann gut stimmen. Nur vor was ich mich schütze, ist mir noch nicht klar. Aber ich weiß, dass ich keine Angst haben brauche. Vor nichts. Und außerdem, dass mich Fett nicht schützen kann. Ich brauche das nicht. Es bringt mir nichts. Im Gegenteil: es behindert mich und ich muss nicht daran festhalten. Ich kann also wieder Gewicht verlieren, ohne Angst zu haben.

Wichtig ist, dass ich mich liebe und mich so akzeptieren kann, wie ich bin. Auch meinen Körper, meine Hülle, die meine momentane Seelenverfassung widerspiegelt. Alles an mir ist liebenswert.

Alles an euch ist liebenswert.