Failed

Failed

Schon vor Monaten hatte ich mir für heute ein festes Ziel gesteckt. Ich habe es nicht geschafft – zu viel passierte in den letzten Wochen, was mich vom Weg abgebracht und durcheinander geworfen hat. Zu viel, was geregelt und gemachten werden musste und zu viel Stress um mich nur auf mich zu konzentrieren. Ist nicht schlimm, dachte ich mir. Ich bin so wie ich bin – egal wie viele Kilos ich wiege (besonders, wenn es sich nur um eine geringfügige Menge von 2 bis 3 handelt.

Und was ist nun? Mein Ziel ist nicht mehr da. Es wurde abgesagt, verschoben – auf Monate hinaus. Und wer weiß, für was es gut ist. Im Moment könnte ich mich eh nicht genug konzentrieren und amüsieren. Zu viel geistert durch meinen Kopf, zu viel muss organisiert werden. Letztendlich ist es gut so, wie es ist. Und letztendlich habe ich bis Juni noch viel Zeit, mein neues Ziel zu erreichen…..

Passt auf euch auf!

Daniela

Schluss mit Höher-Schneller-Weiter

Langsam kehrt bei uns wieder Normalität ein (was auch immer normal ist). Man wird zwar dennoch hin und wieder mit schlechten oder schlechteren Nachrichten konfrontiert, aber ich denke, dass ist das ganz normale Leben.

Ich denke, dass ich im Moment mit dem zufrieden sein kann, was ist. Natürlich könnte ich jammern, dass es besser sein könnte und toller und überhaupt viel rosiger, aber ich habe mir angewöhnt, bei diesem „Höher-Schneller-Weiter“-Spiel nicht mehr mitzumachen. Ich stelle mich gegen die Druckgesellschaft und bietet ihnen ein „Nein“ und, wenn es sein muss, einen Stinkefinger noch dazu. Der Gedanke, immer der Beste und Schnellste sein zu müssen, macht mich krank. Ich will nicht mehr toller sein als andere und Dinge haben, die andere nicht haben. Ich will mit mir zufrieden sein, denn ich bin der Maßstab für mich und nicht irgendwelche andere Leute mit ihren utopischen Wünschen. Meine Wünsche sind wichtig. Meine Stimmung ist wichtig. Mein Leben ist wichtig.

Ich glaube, dass ich inzwischen auf einem sehr guten Weg bin. Trotz dem ganzen Stress der letzten Wochen habe ich einen großen Schritt in Richtung Zukunft getan – auch wenn er mir zum Schluss hin doch wieder gezeigt hat, dass es kein leichter Weg sein wird. Aber ich habe die Motivation und den Willen, wieder Dinge zu bewegen. Voran zu bringen und endlich wieder einen Fuß vor den nächsten setzen zu können.

Und mit dieser Motivation möchte ich in dieses noch junge Jahr starten und soviel Gutes rausholen wie möglich. Es muss nicht jeder Tag ein Schritt sein, aber zumindest eine Bewegung will ich sehen und spüren. Und ich will auch endlich wieder spüren, dass ich lebe, dass ich da bin und dass ich dabei sein kann, wenn ich will. Und ich will!

2016 – ich bin raus

Das war’s also mit 2016.

Gott sei Dank.

Dieses Jahr war mehr als schlecht. Zerstörerisch. Einsam. Laut. Depressiv. Und befüllt mit so viel Tränen Leid. Bei all den schlechten Ereignissen, darf man die guten nicht vergessen und außer Acht lassen. Viel zu schnell sehen wir gleich alles schwarz und malen die Zukunft noch schwärzer. Dabei ist das manchmal gar nicht nötig. Man tut das einfach automatisch, ohne sich zu fragen, ob man es damit nicht noch schlimmer macht.

Für dieses neue Jahr habe ich mir nur eines vorgenommen: Positiv zu sein. Positiv in die Zukunft zu schauen – wie schwarz sie auch sein mag. Mich den Dingen mutig und zuversichtlich zu stellen und das Leben zu genießen, solange es geht. Gerade der letzte Monat hat mir wieder gezeigt, wie schnell das Leben so wie man es kannte, aus allen Fugen gerät und nie wieder so sein wird wie vorher. Und ich hoffe für 2017 inständig, dass es nie wieder so wird wie vorher.

Macht was draus…

Daniela