#eTriggs: Woche 8

Ernüchterung

Seit insgesamt 8 Wochen habe nun schon das bioenergetische eTriggs an mir kleben, aber abgenommen habe ich leider bisher eigentlich gar nichts (die zwei Kilo, die zu Beginn purzelten, waren schneller wieder drauf als gedacht). Obwohl ich mich gesund und kalorienarm ernährt habe und auch Sport regelmäßig auf meinem Plan stand, hat sich nichts getan. Zumindest nicht beim Gewicht. Denn positive Veränderungen sind mir schon aufgefallen: Beispielsweise konnte ich wieder die Motivation zum Sport finden, ohne mich zu zwingen. Mein Körpergefühl hat sich verändert und auch die Einstellung zu mir und meinem Gewicht hat sich verbessert. Ich fühle mich ausgeglichener und energiegeladener als davor. Ich trinke mehr (schon allein wegen dem immer wieder kehrenden metallischen Geschmack im Mund) und fühle mich viel wohler wie noch zuvor. Auch wenn mein Gewicht nicht gesunken ist (und das kann ja auch viele andere Gründe haben), geht es mir gut und ich jammer nicht alle paar Minuten, dass ich zu fett bin. Ich weiß, dass ich was tun muss und ich arbeite auch daran, aber es hat sich gezeigt, dass es nicht besser geht, wenn ich dazu noch jammer, schreie und mit den Füßen stampfe. So lebt es sich echt angenehmer.

All diese Veränderungen schiebe ich auch auf eTriggs, denn davor waren ja diese Ansichten bei mir nicht vertreten.Ich habe mich in den letzten Wochen in eine für mich positive Richtung entwickelt und auch wieder (zumindest hin und wieder) Spaß daran gefunden, etwas für mich zu tun.

Mögliche Gründe, nicht abzunehmen…

Am Montag beginnt meine letzte Woche. Gerne würde ich natürlich auch über eine Gewichtsabnahme berichten, aber wie oben schon angedeutet, kann das unveränderte Gewicht viele Gründe haben:

  • Die Einnahme von Tabletten. Seit über einem Jahr muss ich täglich relativ starke Tabletten nehmen, die als Nebenwirkung sowohl eine Abnahme wie auch eine Zunahme erwähnen. Im Laufe dieses Jahres habe ich die mich jetzt störenden sieben Kilo zugenommen und wahrscheinlich sind diese Medikamente auch Schuld daran, dass eine Abnahme im Moment nicht möglich ist.
  • Muskelaufbau. Man achtet auf seine Ernährung, macht regelmäßig Sport, aber nichts tut sich. Der Körper baut Muskeln auf, die Statur verändert sich (was sich bei mir definitiv getan hat), aber das Gewicht bleibt gleich. Das Fett schmilzt und macht Platz für Muskeln, die einfach mehr wiegen als Fett. Nicht verzweifeln, sondern dran bleiben.
  • Zu wenig Nahrungsaufnahme. Ich bin nicht gerade mit massigem Hunger beseelt und habe mir hart aber effektiv abgewöhnt, mich zum Essen zu zwingen. Deswegen esse ich manchmal verdammt wenig. Aber auch das macht dick, bzw. lässt den Körper nicht abnehmen. Wer weniger als 1200 Kalorien am Tag zu sich nimmt, gaukelt seinem Körper eine schlechte Zeit vor und dieser reagiert einfach damit, ab jetzt alles zu sammeln, was er finden kann. Der Stoffwechsel fährt runter und alle Bemühungen sind nahezu umsonst. Das gleiche gilt auch für die Flüssigkeitszufuhr.

Im Internet findet man noch ganz viele anderer wertvolle Tipps auf den verschiedensten Seiten. Die drei oben genannten Punkte sind meine persönlichen „Problemchen“ wenn es um das Thema abnehmen geht.

Letztendlich gilt zu sagen, dass nicht unser Gewicht unser Problem ist, sondern wir selbst und die utopische Vorstellung, wie wir zu sein haben. Anstatt dass wir unserer Einzigartigkeit zelebrieren, arbeiten wir daran so zu sein, wie die anderen uns haben wollen. Es gibt viele inspirierende und spannende Frauen und Männer, die uns jeden Tag zeigen, wie toll es ist, man selbst zu sein – egal welche Kleidergröße man hat. Einige davon könnt ihr auf meinem Instagramaccount finden – und für weitere interessante Kontakte bin ich jederzeit in freudiger Erwartung.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir als intelligenter Mensch (möchte man meinen) in der Lage sind zu wissen, dass es nicht darauf ankommt, welche Kleidergröße man trägt oder ob man einen fetten Hintern hat oder nicht, sollten wir unsere Offenheit, unsere Toleranz und unsere Einzigartigkeit hinaus in die Welt schreien. Und so mancher Mann hat schon auf die ein oder andere atemberaubende Perle verzichtet, weil er meinte, er müsse betonen, dass alles, was über Größe 38 geht weit weg von Ästhetik ist. Diese Männer sind es jetzt auch: Ganz. weit. weg.

In diesem Sinne…

Eure Ela

6 ultimative Tipps gegen Heißhunger

6 ultimative Tipps gegen Heißhunger

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch das Wasser im Mund zusammenläuft und ihr genau wisst, dass ihr JETZT in DIESEM Moment nur mit Schokolade oder Chips weiterleben könnt? Euer Hunger kann euch ignorieren, aber ihr nicht euren Hunger. Euren Heißhunger auf alles was euch zwischen die Finger kommt. Sei es das triefende Fett eines Hamburgers, die zart schmelzende Schokoladenglasur einer verboten heißen Backware oder einfach nur das unglaublich melodiöse Geräusch crunchiger Chips in eurem Mund. Jeder kennt ihn. Jeder hat sich ihm schon mal hingegeben. Diesem scheiß Heißhunger!

Ich kenne dieses Gefühl zur genüge. Meine letzten Wochen und Monate habe ich nur mit ihm verbracht. Genussvolle Stunden haben wir miteinander verlebt, nur unterbrochen von meinem schlechten Gewissen oder dem ätzen meiner Waage am Morgen. Die will mir doch tatsächlich erzählen, ich hätte 6 Kilo zugenommen! Und ich muss ihr leider recht geben.

Die letzten Wochen würde ich am liebsten streichen, aber das kann ich nicht und vielleicht ist es auch nicht gut, denn ich sollte sie verarbeiten und mir versuchen zu erklären, warum ich wieder in 6 Jahre alte Muster verfallen bin. Die Antwort ist so einfach und doch so kompliziert: Mir ging es nicht gut. Das tut es noch immer nicht. Ich dachte, dass ich meine Probleme tief in mir drin nur mit Schokolade lösen kann. Aber ich habe, wie vor 6 Jahren, festgestellt, dass Fressen keine Lösung ist. Zumindest nicht für mein Problem. Das einzige, was das Frustfressen mit mir gemacht hat war, dass meine Hosen wieder eng sind, meine Waage mehr Gewicht anzeigt und ich mich noch unwohler fühle wie davor. So komme ich einfach nicht weiter. Also fange ich nochmal von vorne an. Warum geht es mir schlecht? Was kann ich tun, damit es mir wieder gut geht, oder besser geht. Was kann ich tun, während ich auf wichtige Entscheidungen warte und wie kann ich mir die wenige freie Zeit produktiv gestalten.

Was kann man also tun gegen den Heißhunger? Was tun gegen das Verlangen auf Salziges oder Süßes im Übermaß?

Hier sind meine ultimativen Tipps gegen Heißhunger:

  • Zähne putzen. Durch den Geschmack der minzhaltigen Zahnpasta verfliegt das Heißhungergefühl wie von selbst. Gleichzeitig tut man noch etwas für seine Zahngesundheit. Den gleichen Effekt haben außerdem auch zuckerfreie Kaugummis.
  • Tee trinken. Ich liebe Teeparties und mache viel zu selten welche. Mag wohl daran liegen, dass ich dort immer alleine bin (sonst mag nämlich keiner Tee). Ein Tee, besonders mit Vanillearoma stillt den Heißhunger und sollte man sich für Grünen Tee entscheiden, kurbeln die enthaltenen Bitterstoffe auch noch den Fettstoffwechsel an. Klappt auch mit Kaffee.
  • Sport. Jedes Mal wenn ich Heißhunger bekomme, gehe ich jetzt auf den Stepper oder versuche mich zu bewegen. Bisher klappt das sehr gut.
  • Ablenkung. Wichtig ist, dass man sich eine Beschäftigung sucht, bei der man nicht in Versuchung gerät, dabei zu essen. Also nicht fernsehen zum Beispiel. Einfach was tun, rausgehen, putzen oder bügeln.
  • Eiweiß. Wie wir alle wissen, hält Eiweiß lange satt und beseitigt deswegen auch Heißhunger, man bekommt einfach keinen, weil der Insulinspiegel stets auf dem gleichen Pegel bleibt und so das Sättigungsgefühl sehr lange anhält. Zudem unterstützt Eiweiß auch die Verdauung und hilft beim Abnehmen.
  • Brauch ich das wirklich? Zu guter letzt, eine Frage an sich selbst stellen. Muss ich das jetzt wirklich essen? Habe ich Hunger oder nur Langeweile? Kann ich das essen ohne in ein paar Minuten oder Stunden ein schlechtes Gewissen zu bekommen oder würde ich diese paar Sekunden Genuss (?) bereuen? Wenn man all diese Frage mir ja beantworten kann, dann immer rein damit, aber seien wir doch mal ehrlich: Kann diese Fragen wirklich jemand immer mit ja beantworten?

 

Was sind denn eure ultimativen Tipps gegen Heißhunger? Was macht ihr, wenn es richtig in euch brennt und ihr das nahezu lebenswichtige Verlangen auf eine bestimmte Speise habt? Lasst es mich wissen.

Liebe Grüße

Ela

Koh-licious

Kohldiäten sind ja neuerdings wieder ganz in. Wer dazu gehören will, isst Kohl. Die schnöde Kohlsuppe allerdings hat als Hauptnahrungsmittel ausgedient, man kann sie zwar essen (weil sie auch gut für den Flüssigkeitshaushalt ist) „darf“ aber auch andere Gerichte zubereiten. Vorausgesetzt: Es ist Kohl dabei. Sei es nun der Salat aus Rotkohl oder Chinakohl, ein Rahmgemüse aus Weisskohl oder ein Pfannengericht mit Rosenkohl – alles ist erlaubt. Kohl ist halt wahnsinnig gesund. Ein bisschen Fleisch oder Fisch dazu und schon hat man eine gute Mahlzeit. Dass man auch bei dieser neuen angepriesenen Crash-Diät keine Kohlehydrate zu sich nimmt ist natürlich selbstverständlich und dass man dann noch mindestens 3 Liter Wasser oder Tee trinkt und sich ausreichend bewegt, ist auch klar. Wer nun auf den Gedanken kommt, dass die Kohldiät einfach eine Ernährungsform ist, bei der man ohne Kolehydrate und Sport zu seinem gewünschten Ziel kommt (also wie bei allen anderen „Diäten“ auch – Schlank im Schlaf oder Paleo oder whatever), der irrt, denn Kohldiät ist in. Kohldiät ist hip! Und wer sagt, er würde lediglich keine Kohlehydrate essen (so wie ich), der ist absolut out (war ich ja schon immer). Der weiss einfach nicht, was abgeht da draußen in der Welt. Clean Eating gepaart mit der Kohl-Crash-Diät und schon verlierst du in einer Woche bis zu 3 Kilo. Ach, was sage ich…bis zu 6 Pfund in 8 Tagen! Das ist unfassbar! Unglaublich! Und nahezu revolutionär!

Nicht falsch verstehen, ich liebe Kohl – auch wenn ich nichts von Crash-Diäten halte. Klar hätte auch ich gerne eine Diät, die mir über Nacht noch meine restlichen 10 Kilo bis zum Ziel einfach so aus der Nase ploppt, aber die gibt es nicht. Leider. Was diese ganzen hypenden Medien leider weglassen ist die Tatsache, dass bei allen gesunden Aspekten die der Kohl mit sich bringt (Er ist überaus gesund. Enthält Vitamine A+B+C+K, Mineralstoffe, Calcium, Eisen, Mangan, usw. Er entgiftet und wirkt antibiotisch. Er beugt Darmkrankheiten vor und stärkt das Immunsystem), auch einige Nachteile im weitestgehend kosmetischen Sinne vorhanden sind.

Kohl ist ein Gemüse, welches sehr geruchsintensiv ist. Das merkt man ja schon beim Kochen. Allerdings nicht nur da, denn Kohl riecht noch nach um es mal so zu sagen. Kohl ist in deinem Schweiß (besonders an heißen Tagen ganz ganz toll – besonders für die Mitmenschen, denn das Gute ist, dass man selbst seinen Kohlgeruch nach einiger Zeit nicht mehr wahr nimmt. Genau wie bei Knoblauch. Der ist ja auch wahnsinnig gesund und so). Kohl ist in deinem Urin. Wie Spragel zum Beispiel auch. Wer nach dir auf Toilette geht, weiß genau, was du gegessen hast.  Kohlgeruch hängt auch gern an deiner Kleidung, besonders wenn man eine offene Küche hat. Man riecht noch Tage danach, dass es Kohl gab. Bei dieser Crash-Diät möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie dann meine Wohnung riecht….Und als wäre all das nicht schon genug, ist Kohl blähend. Abgesehen davon, dass man einen dicken Bauch und ein unangenehmes Gefühl bekommt, kann Kohl auch noch was ganz anderes auf dem Geruchssektor bewirken. Denn, die Blähungen müssen irgendwie raus und das nicht gerade heimlich, still und leise. Wer also gerade mit Kohl crasht sollte aufpassen, dass der Kohl nicht seine zwischenmenschlichen Beziehung oder ein Date crasht.

Gestern gab es bei mir außerdem Kohl. Nicht im Rahmen der Crash-Diät (sowas mache ich ja nicht) sondern als Gemüse zu meiner No-Carb-Ernährung (die echt was total anderes ist als das). Meine Wohnung riecht. Meine Kleidung riecht. Ich rieche nach Kohl mit einem Hauch Mohnblumendeo. Wunderbar. Hatte sowohl im Zug als auch im Bus komplette Bein- und Sitznachbarnfreiheit (Bis auf den renitenten Typen im Bus mit seiner Aftershave-Invasion, der fragte ob ich schlechte Laune hätte weil er sich neben mich gesetzt hat. Auch komm Junge, so schlimm ist Gestank auch wieder nicht. Ich spreche aus Erfahrung. Meine Laune war schlecht, weil sie immer schlecht ist. Außerdem ist Montag und der Akku von meinem MP3-Player war leer).

Nichtsdestotrotz ist Kohl echt gesund und wirklich lecker. Ich finde einfach, dass man es nicht übertreiben sollte. Gerade bei Ernährung bin ich der Meinung, dass man nie so strikt agieren sollte und alles von seinem Speiseplan kicken sollte, von dem man meint, es wäre nicht gut. Auch ich lebe nicht wirklich NO-Carb sondern eher Low-Carb und verzichte definitiv nicht auf die Kohlehydrate aus Gemüse, Obst und Milchprodukten. Ich nasche auch. Momentan wieder mehr als gut ist, aber auch das geht wieder vorbei (Hoffentlich. Ich arbeite daran. Stark. Täglich. Eigentlich stündlich. Ok, minütlich. Sekündlich klingt nicht so toll, würde es aber auf den Punkt bringen.). Ich halte nichts von Chrash-Diäten oder einseitigen Ernährungen. Am Ende ist wieder mehr Gewicht am Körper als davor. Ich habe echt schon viel ausprobiert (als ungeduldiger Mensch greift man einfach nach jedem Halm der Schnelligkeit verspricht), aber im Endeffekt hat nichts Wirkung gezeigt. Im Gegenteil, hätte ich von Anfang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung begonnen, hätte ich mir so manches Kilo erspart. So muss jeder seine Erfahrungen machen. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, was er wie erreichen will. Wichtig ist doch, DASS man etwas erreichen möchte.

PS. Bei mir gibt es zu Mittag keinen Kohl.

Oder vielleicht doch? Jetzt stinke ich eh schon, ist also schon egal….

Mal sehen…