#eTriggsMittwoch: Woche 3

#eTriggsMittwoch: Woche 3

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ja schon gestern posten, allerdings bin ich eingeschlafen. Vor dem Laptop. Nach Outlander und einem Glas Lambrusco.

Mir geht es super! Ich habe 2 Kilo abgenommen und fühle mich total fit! Seit Montag geht mein Freibeuter in den Kindergarten und ich kann völlig entspannt morgens meine 2 Stunden auf den Stepper gehen. Auch die Menschen in meiner Umgebung finden, dass ich viel entspannter und angenehmer zu ertragen bin (was auch immer das jetzt heißen mag). Ich fühle mich auch entspannter. Teilweise sogar hoffnungsvoll – zumindest bis mittag. Dann geht es mir nicht schlechter weil mein Sohn wieder da ist (NEIN NEIN NEIN), sondern weil ich das Gefühl habe, dass ich mich am vormittag so ausgepowert habe, dass ich kaum noch die Kraft besitze, bis zum Abend durchzuhalten. Ich kann mich zwar oft sehr gut motivieren und mich beim Spielen mit dem Piraten ablenken, aber dann bekomme ich wieder meine 2 Minuten Hoffnungslosigkeit.

Wie läuft es mit eTriggs?

Super, muss ich sagen. Am Montag habe ich mit Phase 2 begonnen und einen neuen Chip geklebt. Vielleicht ist es Einbildung, aber ich merke, wenn er so richtig anfängt zu arbeiten. Heute nämlich, denn wie schon nach ein paar Tagen beim ersten Chip bekomme ich einen komischen Geschmack im Mund, den ich nicht zuordnen kann. Da ich diesen sonst nicht habe, kommt er von eTriggs. Allerdings ist er nicht weiter störend – man merkt ihn halt. Ich habe keinen Heißhunger mehr auf Süßigkeiten. Zwar esse ich hin und wieder etwas Süßes, aber ich bleibe nicht dabei und habe eigentlich keine Lust darauf. Dafür habe ich mehr Durst und auch Lust und Appetit auf Obst und Gemüse. Weites gehend ernähre ich mich und meinen Sohn clean, dass heißt, dass wir alles selbst kochen und kaum bis gar nicht auf industriell gefertigte Lebensmittel zurück greifen. Das schmeckt uns sehr gut und inzwischen kommen wir sehr gut damit zurecht. Ich habe auch das Gefühl, dass es mir einfach leichter fällt. Mein Frustfressen ist auch zurück gegangen. Zwar ist es nicht ganz weg, aber ich kann damit umgehen, ohne in die Völlerei zurück zu verfallen. Ich merke, dass ich viel bewusster lebe und mich körperlich einfach wirklich gut fühle. Mehr kann ich das gar nicht beschreiben, weil einfach das Ganze irgendwie anders – irgendwie besser ist.

Was passiert in Phase 2?

Phase 2 dauert jetzt 3 Wochen – das heißt, dass der Chip auch diese Zeitspanne auf der Haut kleben bleibt. Zwar kann das Pflaster gewechselt werden, aber das auch nur, wenn das alte abgeht. Ich habe allerdings herausgefunden, dass das Pflaster auch Duschen übersteht und ich denke also nicht, dass ein Pflastertausch nötig ist. In dieser Phase bereitet der Chips meinen Körper auf das Abnehmen vor – er soll also noch gar nicht wirklich abnehmen, aber wenn er das durch meinen neuen Lebensstil tut (Ich frühstücke jetzt jeden morgen Haferflocken mit Agavendicksaft), dann ist das super. Wie diese Phase genau abläuft, werde ich euch die nächsten 3 Wochen hier und bei Instagram berichten.

Wie sieht es aus mit Nebenwirkungen?

Bis auf den komischen Geschmack habe ich noch keine Nebenwirkungen entdeckt. Zwar habe ich vom letzten Chip auf der Haut einen roten Fleck (ist ja auch klar, wenn es 2 Wochen auf der Haut klebt und Biostoffe an die Haut abgibt.). Der Fleck tut aber nicht weh und er juckt auch nicht. Es ist einfach eine optische Rötung, die von Tag zu Tag blasser wird.

Welche Auswirkungen haben eTriggs sonst noch auf den Körper?

Ich habe das Gefühl, dass meine Haare mehr gewachsen sind seit ich eTriggs benutze. Plötzlich stehe ich vor dem Spiegel und frage mich, warum die Haare so lang aussehen. Ich weiß nicht, ob es an den Chips oder einfach meiner veränderten Wahrnehmung liegt. Was mir auch noch auffällt ist, dass diese Gewichtsversessenheit weg ist. Ja, ich habe jetzt ein bisschen mehr als vor ein paar Monaten, aber es stört mich nicht. Im Gegenteil: es motiviert mich, aktiv weiter zu machen und ich finde das wirklich sehr positiv.

Zwischenfazit:

Wenn das Abnehmen durch diesen Chip wirklich funktioniert, dann finde ich das eine wahnsinnig tolle Revolution auf dem Abnehm- und Gesundheitssektor. Schon alleine die Tatsache, dass man weder Tabletten noch Drinks zu sich nehmen muss und man so frei bleibt für seine eigene Ernährung finde ich in einer Welt voller Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten wunderbar. ETriggs aktiviert die körpereigenen Zellen, sich selbst zu helfen und gibt einen kleinen und gefahrlosen Anstoß zu einem gesünderen und besseren Leben.

Ich bin wahnsinnig gespannt auf die nächsten Wochen mit eTriggs und den Verlauf meines Körpers. Und nun setze ich meine Köpfhörer auf und laufe auf meinem Stepper einmal um die Welt.

Ich wünsche euch einen schönen Herbstag!

Ela

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Bodyshaming…

Bodyshaming…

…heutzutage gibt es für alles ein passendes Wort. Wenn ich beispielsweise nichts mehr trinken mag, dann nennt man das nach dem neuen deutschen Duden sitt – satt nur für Getränke. Ja das war echt notwendig, besonders weil wir ohne dieses Wort nie sagen könnten, dass wir einfach nichts mehr trinken wollen. *oops*

Bodyshaming ist auch so ein Wort. Heute sagt man nicht mehr, dass man mit diversen Stellen seines Körpers nicht zufrieden ist. Heute sagt man „shaming“. Ich schäme mich, für mich, meine Dellen, meine Rundungen, meine Pickel, meine krummen Beine und meinen kleinen Busen. In einer Zeit, in der alles perfekt sein muss und in der angeblich gerade das nicht perfekte besonders perfekt ist, ist jeder des Wahnsinns, wenn er einfach nur zufrieden ist…..

Ich weiß nicht, wann ich damit angefangen habe, mich für meinen Körper zu schämen. Andere über mich zu stellen und zu meinen, das Schlimmste, was es gäbe, wäre ich. Ich erwische mich dabei wie ich denke, dass jemand der die Wahl zwischen mir und beispielsweise Krätze hat, lieber die Krätze nimmt. Warum ich so denke, weiß ich nicht. Vielleicht, weil ich von zu vielen Leuten, die ich für zu wichtig hielt, immer abgelehnt wurde. Vielleicht, weil ich immer so sein wollte, wie andere – nur nicht ich selbst. Und vielleicht weil nie einer, den ich wollte, mich mochte. Vielleicht denke ich auch, dass ich mehr gemochte werde, wenn ich so bin wie andere Menschen, die gemocht werden. Versteht mich nicht falsch: ich habe meine Freunde und unglaublicherweise mögen die mich. Also sie sagen es zumindest. Aber ich war nie beliebt. Scharte nie Freunde oder Verehrer um mich (nicht, dass das wichtig wäre – überlebenswichtig). …

Ich weiß nicht, warum ich mich nicht einfach mögen kann. Ich weiß echt nicht, warum ich Sätze über meinen Körper immer mit einem ABER weiterführe. Immer habe ich was an mir auszusetzen, zu mäkeln, besser zu machen. Anstatt zufrieden zu sein mit mir und meinem Leben. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal einfach mit mir zufrieden war. Mich wohl gefühlt habe in meiner Haut ohne zu denken „oh Mann, du hast zu viel gefressen – morgen wiegst du 30 Kilo mehr“ oder mit schlechtem Gewissen Süßigkeiten zu essen nur um dann kurze Zeit später zu erwischen wie ich voll mit Frust und Scham die restliche Schokolade auch noch in mich hineinstopfe, obwohl mir sowieso schon schlecht ist.

Es gab eine Zeit, da habe ich auf all das nichts gegeben. Ich dachte mir, dass man mich so zu nehmen hat, wie ich nun mal bin und dass ich nicht schlecht bin. Im Gegenteil. Ich hatte ziemlich viel zu bieten. Dann fing ich an abzunehmen. 40 Kilo in 5 Monaten. Was für eine Leistung. Ich sollte stolz sein. Auch, weil ich das Gewicht seit fast 6 Jahren halte. Aber ich kann irgendwie nicht stolz sein. Nicht, wenn ich mir denke, dass der erste Weg, den mein damaliger Freund damals ging, zu der stark übergewichtigen Freundin seines besten Freundes führte, um sie flach zu legen. Es geht nicht darum, dass dieser Typ mich betrog – ich habe von ihm nichts anderes erwartet, denn für alles andere hätte man Charakter und Hirn gebraucht. In dieser Kombination ist das nur sehr schwer zu finden – bei Männern sowieso (oder bei welchen die sich dafür halten). Die Aktion an sich hat mir zu denken gegeben. Ich racker mich ab, mein Gewicht loszuwerden, um mich gut zu fühlen. Schön zu fühlen und hinten rum hintergeht man mich mit einer Person, die mehr wiegt als ich und die zudem auch noch viel dümmer war als ich (und ich kann mit stolz behaupten, dass ich wirklich intelligent bin). Nachdem ich jahrelang gehört habe, dass Mann mich nicht will, weil ich zu dick bin, erfahre ich plötzlich im schlanken Zustand, dass eine Fette mir vorgezogen wurde. Irgendwie hat das meine Sicht auf mich und meinen Erfolg verändert.

Von diesem Trugbild will ich mich aber nicht mehr leiten lassen. Ich werde dieses Jahr 32, bin gesund und habe ein gesundes Kind. Ja, ich trage Disney Shirts und ich verrate euch ein Geheimnis: Ich schlafe auch nachts in Disney Schlafanzügen und trinke aus Mickey Maus Tassen meinen Kaffee. Ich bin verdammt noch mal so wie ich bin! Und wenn ich Schokolade esse, dann esse ich Schokolade – auch wenns 3 Tafeln sind und ich danach die halbe Nacht speib. Und wenn ich auf dem Stepper stehen will, dann tue ich das. Und wenn es 2 Stunden sind….weil die Musik einfach zu gut ist, dann ist das eben so. Und das hat niemand zu beurteilen, außer ich selbst – und ich tus nicht. Ich habe mich nicht rechtzufertigen, warum ich schief singe oder den Darth Vader Marsch anstimme wenn ich nachts meinen Sohn einschunkeln muss. Ich mache, was ich für richtig halte. Ich sage, was ich für mich richtig halte und ich ziehe an, was ich für richtig halte. Und wenn meine Beine zu fett sind und mein Arsch hinten aus der Hosen hängt, dann geht des die Leute einen Dreck an, solange ich mich wohl fühle (obwohl ich nicht glaube, dass ich mich mit Arsch aus der Hose sehr wohl fühlen würde…). Ich weiß, dass der Mensch nicht zufrieden ist, wenn er nicht über wen herziehen darf oder einem anderen sagen kann, was er an seiner Stelle tun würde, aber mein Grund, dass ich hier bin ist nicht, dass andere sich wohl fühlen. Des ist mir wurscht! Wichtig ist, dass ich mich wohl fühle. Dass mein Sohn sich wohl fühlt und dass er vielleicht in 10 Jahren, wenn ich ihn von der Schule abhole sagt „die Wahnsinnige dahinten mit den Mickey Maus Ohren, des ist meine Mama“. Dann habe ich alles richtig gemacht (denn dann war ich wohl im Disney Land und habe mir solche Ohren gekauft). Zumindest für mich und meinen Sohn.

Tagebuch – Fit -nicht nur – in den Frühlung

Tagebuch – Fit -nicht nur – in den Frühlung

Gestern habe ich mit einem neuen Programm bei meinem Online-Fitnessstudio gegonnen. Es trägt den tollen Titel „Fit in den Frühling“ und ist ein Abnehmprogramm, denn ganz hinten in der allerletzten Ecke will ich natürlich noch ein bisschen mehr abnehmen. Es eilt aber nicht. DAS war aber nicht das primäre Auswahlkriterium. Ich habe dieses Programm nämlich gewählt, weil es mir mehr Abwechslung bietet, als ein pures Shaping oder Cardio (wo ich ja Cardio so liebe *sarkasmusoff*) Programm. Zusätzlich plane ich an den Ruhetagen oder nach meinen fixen Programmpunkten noch Pilates und Tanzen ein. Weil es mir einfach Spaß macht. Weil mir genau diese Art der Bewegung Spaß macht und mich entspannt.

Alles in allem hat mich endlich wieder die Motivation gepackt. Das Wetter ist schön, ich fühle mich wohl und habe richtig Lust, mich zu bewegen und was zu tun (auch noch spät Abends, wie es sich bei mir leider nicht vermeiden lässt). Bei diesem Wetter kann ich meinem Tag auch noch wunderbar mit einem gemütlichen  Spaziergang in der Sone nach Feierabend krönen. Das ist einfach – trotz Heischnupfen – mein Wetter. Bei diesen Temperaturen kann ich Maß halten, mich auspowern und mich einfach gut fühlen.