Das große Fressen

Das große Fressen

Ich fresse. Wenn ich unglücklich und traurig bin. Wenn ich Probleme habe und keinen Ausweg sehe. Wenn ich trauere oder nicht weiter weiß. Wenn ich mich verloren fühle oder nicht geschlafen habe. Ich fresse, wenn ich mich selbst am meisten hasse und hoffe, dass ich mich schnell wieder fange. Ich fresse, wenn ich Stress habe und nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich fresse, wenn ich zugenommen habe, weil ich so viel gefressen habe und ich fresse, wenn einfach alles schwarz ist.

Seit 4 Monaten komme ich aus dem Fresse nicht raus und ich wunder mich selbst, warum ich nicht noch viel mehr Gewicht zugenommen habe. Ich weiß auch nicht, wie lange es noch so weitergeht. Ich weiß nur, dass ich noch Pudding im Kühlschrank habe. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis ich mich erholt habe, bis wieder ein bisschen Normalität eintritt. Ich weiß im Moment eigentlich gar nichts. Ich plane nicht und lebe nur von heute auf morgen – lasse mich überraschen, was denn morgen passiert oder eben auch nicht. Welche Hiobsbotschaft auf mich lauert…ob denn auch mal was passiert?

Ist denn in den letzten Wochen nicht schon genug kaputt und zu Ende gegangen? Ist denn nicht genug passiert? Wird es denn nicht Zeit für ein klein bisschen Hoffnung und Frieden und Licht? Wird es denn nicht Zeit für ein Ende des Fressens?

Failed

Failed

Schon vor Monaten hatte ich mir für heute ein festes Ziel gesteckt. Ich habe es nicht geschafft – zu viel passierte in den letzten Wochen, was mich vom Weg abgebracht und durcheinander geworfen hat. Zu viel, was geregelt und gemachten werden musste und zu viel Stress um mich nur auf mich zu konzentrieren. Ist nicht schlimm, dachte ich mir. Ich bin so wie ich bin – egal wie viele Kilos ich wiege (besonders, wenn es sich nur um eine geringfügige Menge von 2 bis 3 handelt.

Und was ist nun? Mein Ziel ist nicht mehr da. Es wurde abgesagt, verschoben – auf Monate hinaus. Und wer weiß, für was es gut ist. Im Moment könnte ich mich eh nicht genug konzentrieren und amüsieren. Zu viel geistert durch meinen Kopf, zu viel muss organisiert werden. Letztendlich ist es gut so, wie es ist. Und letztendlich habe ich bis Juni noch viel Zeit, mein neues Ziel zu erreichen…..

Passt auf euch auf!

Daniela

Die Abnehmphase hat begonnen…

…zumindest trage ich seit einer Woche den zugehörigen Chip. Mein Gewicht hat sich allerdings noch nicht verändert. Durch den Sport, zu dem ich noch immer stark animiert bin und die ausbleibenden Heißhungerattacken hat sich aber mein Erscheinungsbild verändert. Ich habe das „Gefühl“ dass ich weniger wiege, auch wenn meine Waage da anderer Meinung ist. Mir geht es aber gut. Ich fühle mich wohl und ich bin eigentlich auch zufrieden. Zumindest möchte ich jetzt im Moment nichts ändern, sondern so bleiben wie ich bin. Ich nehme wir wieder Zeit zum Basteln, zum Musikhören, für Sport und zum Lego spielen. Ich bin entspannt würde ich sagen und das war ich schon lange nicht mehr!