Das Ende vom Ende

Das Ende vom Ende

Das Jahr ist wie im Flug vergangen. Ja, es ist noch nicht vorbei und ich hoffe, dass es nicht so enden wird, wie es begonnen hat. Ich hoffe, dass es einfach schön langweilig davon schleicht. Dieses Jahr war schlecht. Ich möchte es nicht wieder haben. Nichts von dem, was alles passiert ist. Klar, waren auch gute Dinge dabei, aber hinsichtlich der Ereignisse fällt es schwer, sich darüber zu freuen. Zu viel hat uns nieder gezogen und auf den Boden gedrückt.

All das hat seine Spuren hinterlassen. In unseren Seelen und an unseren Körpern. Tiefe Wunden, die ständig wieder aufs neue anfangen zu bluten und eitern. Dessen Schmerz man kurzzeitig stoppen kann, der aber nach etwas Zeit wieder aufbricht.

Ich wünsche mir nicht viel für das nächste Jahr: Einfach nur das es besser wird und wir alles gesund bleiben. Ich will keine utopischen Wünsche und Träume erfüllt haben und auch keine materiellen Dinge geschenkt. Ich will einfach nur meine Ruhe und Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden.

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Gedankenschauer

Gedankenschauer

Ich liebe den Regen. Er reinigt die Luft und die Gedanken.

Ich habe aufregende Monate hinter mir (und ich habe noch viele aufregende Monate vor mir). Ich fand Dinge, die ich nicht gesucht habe – nicht gedacht habe, diese Dinge dort zu finden und wenn ich mir in vielen Sachen auch nicht sicher bin, so weiß ich, dass ich diese Dinge, die wieder verlieren möchte. Read more

Weitergehen….

Weitergehen….

So eine Absage zu bekommen ist nie toll. Na ja, genau genommen war es ja keine Absage. Kein hübsch dekorierter Präsentkorb mit einem dicken Schleifchen mit der Aufschrift „DU NICHT“ dran. Es ist eher so mein Gefühl gewesen, welches mir feierlich die rote Karte vor die Nase hielt. Mein Gefühl, welches sich im Bezug auf ihn nicht geändert hat, was aber im Bezug auf das Ganze an sich, einen ordentlichen Dämpfer bekommen hat. Irgendwie bekam ich plötzlich, obwohl wir uns immer gut verstanden haben und ja Hoffnungen in mir hegte (und eigentlich immer noch tue), ein Gefühl der Ablehnung. Eher noch…der Duldung. Denn auf meine Frage, ob er mir aus dem Weg geht oder was wäre bekam ich nur ein gedruckstes „Nö“ und damit war das Thema, zumindest für ihn, erledigt. Betretene Stille. Gefühlte Stunden. Und dann fing er, einfach so, als hätte es diese Funkstille über fast 2 Wochen gar nicht gegeben, wie normal das Reden an. Als wären wir erst gestern freundschaftlich und vertraut auseinander gegangen und würden nun vergleichen, was in den letzten Stunden so passiert ist.

Da bin ich dann mal verwirrt. Was soll ich denn denken? Abgesehen davon, dass mir sein Verhalten am Anfang so einige Schuppen von den Augen schoss.

Ich möchte nicht geduldet sein oder dass jemand nur nett zu mir ist, weil er sich nicht traut zu sagen, dass er von mir angekotzt ist. Schon gar nicht von ihm. Seitdem komme ich mir bei jedem Blick, bei jedem Wort so vor, als würde ich wahnsinnig nerven. Fehlt nur noch, dass er mir ins Gesicht schaut und die Augen verdreht….wie er es bei Kommentaren anderer die ihn nerven, so gerne tut.

Oder wenn er auf seine Uhr schaut, die gar nicht da ist und einfach nur sein rechtes Handgelenk betrachtet….

Egal.

Unerwünscht sein ist kein schönes Gefühl. Und seit Freitag begleitet es mich. Auf der einen Seite, fühle ich mich abgelehnt und auf der anderen Seite, bleibt er noch so lange zum Gespräch bei mir stehen, bis mir fast mein Zug vor der Nase weg ins Wochenende fährt. Ich werde aus ihm nicht schlau. Und ich habe mir vorgenommen, dass ich es auch nicht weiter versuchen möchte.

Ich gebe meine Hoffnungen nicht auf, ich mag ihn weiterhin (ok, mehr als das), aber ich möchte diesen wahnwitzigen Gedanken verlieren, den ich die letzten Monate ausgemalt habe, dass ein „wir“ gar nicht mal so abwegig wäre. Ich möchte all die Gemeinsamkeiten (auch wenn es nur Kleinigkeiten sind) nicht mehr so sehr sehen…. Ich möchte nicht mehr daran denken, dass es doch so ideal wäre…

Ich verliere nicht die Hoffnung. Nicht meine Träume und schon gar nicht meine Gefühle. Aber ich mache mich frei für meine Zukunft, die Aufgaben, die auf mich warten. Die Dinge, die getan werden müssen. Das „Neu“ was zu entdecken ist.

Natürlich würde ich mir wünschen, ich könnte ihn überall dahin mitnehmen. Aber wenn, dann weil er es will und nicht weil ich gerne möchte, dass er das will….