Was zum Henker…..

Was zum Henker…..

Ich erwische mich dabei, wie ich wieder Fotos von anderen Frauen neidisch betrachte und mir denke, dass ich es nicht so weit geschafft habe. Trotz all dem guten Gefühl, welches ich habe und den Stolz, doch immerhin 40 Kilo abgenommen haben, mischt sich immer eine Art Nachgeschmack des Versagens, denn im Gegensatz zu anderen bin ich eben nicht super schlank. Ich bin noch nicht am Ende. Habe mein Ziel noch nicht erreicht und irgendwie vermittelt mir das ein gewisses Gefühl der Niederlage. Denn ja, ich habe viel abgenommen, aber nein, ich bin noch nicht an meinem Ziel angekommen. Da wo andere nochmal richtig loslegen, wurde ich schwanger und habe dann alles andere getan als abgenommen. Um Gottes Willen – es soll nun nicht heißen, dass ich meinen Sohn bereue, aber Fakt ist nun mal, dass mein Körper seit der Geburt meines Kindes nicht mehr so tickt wie davor. Ja, werden die Leute sagen, das ist nun mal so. Der Körper verändert sich – bla bla bla. Das weiß ich selbst. Aber keiner kann mir sagen WIE ich das nun machen soll, denn egal was ich versuche, nichts klappt.

Beispielsweise habe ich mit Sport und Gymnastik über eine Internetplattform begonnen. Das hat mir riesigen Spaß gemacht, aber anstatt abzunehmen, habe ich immer weiter zugenommen. Bis ich plötzlich 8 Kilo mehr auf der Waage hatte und das mehr als demotivierend war. Ich habe darüber schon seit Monaten nichts mehr gemacht. Obwohl das andere Gründe hat. Und inzwischen habe ich schon alles versucht (natürlich keine Crash Diät oder das Trinken irgendwelcher Shakes): Ich esse seit Wochen kein Weizen mehr, ich „versuche“ meinen Zuckerkonsum zu reduzieren (manchmal klappt das noch nicht so gut), ich versuche mich zu bewegen und ich esse nur wenn ich Hunger habe. Obst und Gemüse steht auf meinem Speiseplan und wenn ich mal Kohlehydrate esse, dann nur in Form von Kartoffeln oder Roggen- oder Dinkelbackwaren. Auch wenn abnehmen nicht mehr meine Priorität ist und ich eigentlich auch gar nichts mehr abnehmen muss (ich stehe auf dem Gewicht, welches ich vor der Schwangerschaft auch hatte), würde es mich schon interessieren, was ich tun muss, um meinen Stoffwechsel wieder in Schwung zu kriegen…..

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Tagebuch – Vorbereitung ist der beste Anfang

Tagebuch – Vorbereitung ist der beste Anfang

Das Jahr geht zu Ende und mir schwirren schon einige „gute Vorsätze“ im Kopf herum, die ich auf jeden Fall realisieren möchte. Manche aus gesundheitlichen Gründen, manche, um einfach glücklicher zu sein oder noch glücklich zu werden bzw. dieses Glück auch nach Aussen tragen zu können und manche, einfach so…um neue Ziele zu erreichen, neue Wege zu finden oder einfach weil es vielleicht ein Abenteuer ist, mal was ganz anderes zu machen.

Diese gute Vorsätze – zumindest meine – bedürfen aber auch eine gute Vorbereitung. Beispielsweise nehme ich mir vor, dass ich ab Jänner keine mehlhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte. Ausnahmen werden nur für glutenfreie Lebensmittel gemacht und diese Ausnahme darf nur einmal im Monat passieren. Das ist keine aberwitzige Idee von mir, sondern passiert zu 95% aus gesundheitlichen Gründen. Seit heute bereite ich mich auf diesen „aprupten“ und „krassen“ Schnitt vor und esse schon mal keine mehlhaltigen Produkte mehr *zwinker* Einfach um mich einzustimmen und den Teufel an den Haaren zu packen und aus meinem Leben zu schleifen. Es ist ja so…man nimmt sich immer vor, dass man Diät macht zum Beispiel…ab morgen..oder ab Montag…oder ab nächsten Monat. Das mache ich im übertragenen Sinne auch. Ich fange ab 01. Jänner damit an, was weg zu lassen. Ich weiß aber, dass ich Heißhunger bekommen werde, wenn ich mir das so plötzlich verbiete. Deswegen bereite ich mich vor. Ich lasse einfach jetzt schon Mehl weg, aber denke nicht weiter drüber nach, weil mein Vorsatz ja erst in 4 Wochen startet. So habe ich keine Entzugserscheinungen, denn eigentlich kann ich ja jetzt noch essen, wenn ich wollen würde. Ja, damit verarsche ich mich selbst (und wenn mich wer verarscht, dann bin ich das). Aber wisst ihr was? Das klappt wunderbar! Das hat damals auch geklappt und ich sehe auch für dieses Mal ein wunderbares grelles Licht am Ende des Tunnels. Heute gab es zwar ein dreivierteltes geschenktes Kipferl am Morgen aber sonst blieb ich – zumindest bis jetzt – standhaft: Eier, Äpfel, Grünen Tee und bisher 3 Tassen Kaffee. Ich bin gut dabei und ich habe keinen Hunger. Ich fühle mich sogar super und freue mich jetzt schon auf das, was noch kommen mag, bis mein Vorsatz wirklich startet.

Apropos Vorsätze.
Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht?
Was haltet ihr denn davon, ein neues Jahr mit neuen Taten (die man hoffentlich auch durchzieht) zu starten?

Über meine Vorsätze werde ich, wenn das Jahr so richtig zur Neige geht, noch gesondert berichten. Aus dem Grund, weil ich das alles noch gar nicht wirklich zusammen habe, was ich mir vornehme, was ich erreichen will. Ich weiß nur, dass Pläne zu schmieden was schönes ist und Lust auf das Leben macht! Wer keine Wünsche, Träume, Hoffnungen und Vorsätze hat, hat auch kein Leben mehr….Denkt mal drüber nach…

Tagebuch – Nichts Halbes und nichts Ganzes

Tagebuch – Nichts Halbes und nichts Ganzes

Gestern eine Enttäuschung. Heute ein Stillstand. Und was kommt morgen?
Frustration?

Abnehmen läuft gut. Heute steht das Gewicht, aber das ist in Ordnung. Es kann nicht immer runter gehen und das wäre auch nicht gesund wenn die Waage ständig ihre Werte verkleinert. Ich bin zufrieden so wie es ist. Meine Kleidung spannt nicht mehr und ich fühle mich auch nicht mehr wie ein gestrandeter Wal und somit bin ich doch einfach mal zufrieden, so wie es ist. Solche Momente muss ich genießen, denn die sind selten für mich.

Heute habe ich ein Bild von Jennifer Lopez gesehen. Wow – die sieht toll aus. Mein absolutes Body-Vorbild!
Ich weiß aber auch, dass ich es nie dahin schaffen werden, denn ich habe eine ganz andere Ausgangssituation. So viele Jahre war ich dick…ok, ich war fett. Solange hat mein Bindegewebe gelitten. Dann habe ich ziemlich schnell ziemlich viel verloren. 46 kg in einem knappen halben Jahr. Auch da hatte das Bindegewebe einiges zu tun, denn es musste schrumpfen. Zu 90% hat es das auch geschafft. Dann wurde ich schwanger, ging auseinander wie ein Hefekloß. Und wieder wurde das Gewebe strapaziert. Besonders an Bauch, Hintern und Oberschenkeln habe ich wieder enorm zugelegt. Meine Hüfte ist unnatürlich auseinander gegangen und immer noch 2 cm breiter als vor der Schwangerschaft (obwohl mir jetzt Gr. 40 passt). Dann habe ich wieder abgenommen und wieder musste das Gewebe mitziehen. Ergebnis: Cellulite an Hintern und Oberschenkeln. So stark, dass ich im Sommer wohl keine Shorts mehr tragen kann. Leider. Wir wissen ja alle, dass gegen Cellulite nichts hilft. Leider. Damit muss ich mich abfinden und das Problem wird auch erst im Sommer wieder aktuell werden. Der Frust wird groß, das weiss ich jetzt schon.

Klar, freue ich mich, dass ich die Figur wieder habe, die ich mir vor der Schwangerschaft hart erarbeitet hatte (wenn das auch nicht das Ultimo ist, was ich erreichen wollte). Es hätte auch um einiges anders aussehen können und damit hatte ich eigentlich gerechnet. Ich bin also froh über das, was ich habe. Aber ich blicke auch wehmütig auf all die anderen Mama’s die gertenschlank mit ihren Kindern spazieren gehen. Klar, die waren bestimmt nie so dick wie ich und die haben auch nicht den Weg hinter sich, den ich mir zuschreiben kann. Dennoch sind meine Blicke nicht immer bewundert, aufgrund der schönen Körper, sondern auch ganz oft neidisch. Ich gebe es offen zu, sowas hätte ich auch gerne. Einmal in meinem Leben so richtig schlank sein. Ich bin realist und weiß, dass ich das nie kann. Ich werde mich nie im Bikini am Strand räkeln und dafür Komplimente bekommen. Ich weiß, dass das nicht meine Zukunft ist – egal wie stark ich an meiner Figur arbeite. Es gibt Grenzen für den Körper und ich muss zugeben dass ich die Grenzen meines Körpers schon ziemlich beanspruche und versuche zu dehnen. Das aber auch nur, weil ich noch immer die Hoffnung habe, dass es vielleicht doch nich klappt, mit der Bikinifigur – wenn ich nur Hintern und Oberschenkel gegen ein Ersatzteil tauschen könnte….

Heute habe ich das Model gesehen, welches für Calvin Klein als „Plus Size Model“ engagiert wurde. Sie hat Gr. 40 und eine wunderschöne Figur. Ich habe auch Gr. 40 aber ich sehe ganz anders aus. Ganz ganz anders. Auf der einen Seite ist es gut, dass die Menschen verschieden sind und auch verschieden aussehen. Auf der anderen Seite ist es schon ungerecht, dass die eine mit Gr. 40 bombenmäßig aussieht und die andere einfach nur klein und pummelig. So wie ich. Trotz allem….