Tagebuch – Fit -nicht nur – in den Frühlung

Gestern habe ich mit einem neuen Programm bei meinem Online-Fitnessstudio gegonnen. Es trägt den tollen Titel „Fit in den Frühling“ und ist ein Abnehmprogramm, denn ganz hinten in der allerletzten Ecke will ich natürlich noch ein bisschen mehr abnehmen. Es eilt aber nicht. DAS war aber nicht das primäre Auswahlkriterium. Ich habe dieses Programm nämlich gewählt, weil es mir mehr Abwechslung bietet, als ein pures Shaping oder Cardio (wo ich ja Cardio so liebe *sarkasmusoff*) Programm. Zusätzlich plane ich an den Ruhetagen oder nach meinen fixen Programmpunkten noch Pilates und Tanzen ein. Weil es mir einfach Spaß macht. Weil mir genau diese Art der Bewegung Spaß macht und mich entspannt.

Alles in allem hat mich endlich wieder die Motivation gepackt. Das Wetter ist schön, ich fühle mich wohl und habe richtig Lust, mich zu bewegen und was zu tun (auch noch spät Abends, wie es sich bei mir leider nicht vermeiden lässt). Bei diesem Wetter kann ich meinem Tag auch noch wunderbar mit einem gemütlichen  Spaziergang in der Sone nach Feierabend krönen. Das ist einfach – trotz Heischnupfen – mein Wetter. Bei diesen Temperaturen kann ich Maß halten, mich auspowern und mich einfach gut fühlen.

Tagebuch – Programm beendet

Gestern habe ich mein Sonderprogramm bei meinem geliebten Online-Fitnessstudio beendet. Das Fazit sieht nicht so aus, wie ich es mir gewünscht hätte vor 10 Wochen, allerdings ist das, was ich erreicht habe, wahrscheinlich eh viel toller.

Mein Ziel war es, Gewicht zu verlieren (ich weiß, dass ich nicht mehr so leicht, wenn man schon so viel verloren hat wie ich). Das Sekundärziel war, einfach fitter zu werden und mich besser zu fühlen.

Das habe ich erreicht:

Gewichtsveränderung: KEINE – Das Gewicht ging mal runter, dann wieder rauf…dann noch weiter rauf…dann war ich frustriert…es ging wieder runter…dann wieder rauf. Und es schwankt noch immer. Ich strenge mich an, nur noch 1x die Woche auf die Waage zu gehen, um nicht mehr ganz so gefrustet zu sein und die Schwankungen, die ich für völlig normal erachte, nicht mehr mitzubekommen.

Veränderungen des Körpers: Meine Beine sind schlanker und trainierter, meine Reiterhosen um ein großes Stück zurück gegangen (aber noch immer ist etwas da), meine Orangenhaut auf den Oberschenkeln hat sich minimiert, die Taille ist schlanker, der Bauch definierter (teilweise erkennt man schon leichte Zeichnungen von möglichen Muskeln), meine Arme sind schlanke und die Oberarme schwabbeln nicht mehr so. Alles in allem ist mein Körper kompakter, straffer und schmaler geworden. Eine enorme Verbesserung für mich!
Auf alten Bildern von vor meiner Schwangerschaft bin ich erheblich breiter.

Mentale Verbesserung: Mit Sport am Abend schlafe ich besser, auch wenn ich mal nachts raus muss. An Tagen, an denen ich keinen Sport mache, schlafe ich auch schlechter. Darum möchte ich ab jetzt jeden Tag zumindest etwas machen.

Fitness: Ich würde sagen, dass mein Fitnesslevel gestiegen ist. Ic habe mehr Ausdauer und Durchhaltevermögen und konnte mich in meiner Leistung von Woche zu Woche steigern. Mein Beine sind noch immer ein leidiges Thema, denn die tun noch immer sehr schnell weh. Irgendwie sind die Beine noch nicht so ganz traniert. Dafür tue ich jetzt was mit Tanztraining.

Fazit: Für mich hat sich diese Erfahrng total gelohnt und ich will auch weiter machen, weiter trainieren und noch fitter werden. Mich hat das Fieber erwischt und ich will versuchen, das Beste aus mir raus zu holen. Ich weiß, dass ich dafür unter Umständen mehr Geduld brauche (die ich nicht habe) und wahrscheinlich noch öfter gefrustet sein werde, weil man eben nicht immer die Fortschritte sieht, die man gerne hätte, aber ich lasse mich nicht entmutigen und packe es weiter an! Es gibt noch so viele Kurse, die ich gerne mal veruschen würde….

Ich kann nur jedem raten, der was neues sucht, oder der auch Interesse an Fitness hat, sich dort anzumelden, denn es macht wirklich wirklich Spaß. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei Gymondo sehen! Wer auch gerne dort trainieren möchte, darf gerne meiner Einladung folgen!

Tagebuch – Wo ist der Baum zum ausreißen?

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem ich hypermotiviert bin! Ich habe das Gefühl, ich kann alles schaffen und was ich jetzt anpacke wird zu Gold. Ich will am liebsten sofort starten und nicht lange warten. Einer dieser Tage, an denen ich mir wünschte, das Beamen wäre schon erfunden worden, damit ich schneller dort sein könnte, wo ich was zu erledigen habe.

Heute habe ich beschlossen, dass ich wieder Gewichtstabelle führe. Selbst gemalt und kein Ding am PC zu dem ich keine Beziehung aufbauen kann, dessen Werte so weit von mir entfernt sind, dass ich immer denke, es wären die von jemand anderen. Ich brauche wieder was zum ausfüllen und ankreuzen, ein bisschen Kontrolle. Weg von der Schokolade und hin zum Büromaterial. Das klingt jetzt ein bisschen paranoid, aber ich empfinde wirklich Entspannung, wenn ich Angaben auf Listen abhaken oder Tabellen ausfüllen kann. So kann ich mich auch gut vom Heißhunger ablenken. Woebi heute sogar einer von den Tagen ist, an dem ich noch keinen Heißhunger hatte. Dafür habe ich schon viel getrunken, was mich wiederum stolz macht.

Ich würde gerne mehr an mir finden, was mich freut und was mich stolz macht anstatt immer nur Dinge an mir aufzuzählen die schlecht sind. So schlecht bin ich doch gar nicht. So hässlich bin ich doch gar nicht. Und so dick bin ich auch nicht. Generell bin ich gar nicht dick. Heute habe ich gelesen, dass die Durchschnittkleidergröße bei einer Frau in Österreich bei 40 liegt. Die habe ich. Warum stresse ich mich also so? Wegen den ganzen Size zero Mädchen? Wegen Models auf Plakaten? Wegen blassen Schaufensterpuppen in der Einkaufsstrasse?

Ab heute schlage ich mal einen neuen Weg ein!
Ab heute will ich mich mögen! Nein, lieben! Ab heute will ich nur die schönen Dinge an mir sehen! Positives! Energiegeladenes! Ab heute will ich mit Sonnenschein im Herzen nur noch einmal die Woche auf der Waage stehen und mich nicht jeden morgen wie durch den Gang aufs Schafott runterziehen lassen. Ich will nicht mehr die Daniela sein, die sich immer bemängelt und sich immer als größtes aller Übel sieht. Ich will mich nicht mehr selbst kleinmachen. Mich nicht mehr in Frage stellen und meinen bisherigen Erfolg durch falsche Vorstellungen zu Nichte machen. Ich will scheien „Welt, hier bin ich“ und ich will mich einen Scheiß drum kümmern, ob sich darum jemand kümmert oder nicht!