Failed

Failed

Schon vor Monaten hatte ich mir für heute ein festes Ziel gesteckt. Ich habe es nicht geschafft – zu viel passierte in den letzten Wochen, was mich vom Weg abgebracht und durcheinander geworfen hat. Zu viel, was geregelt und gemachten werden musste und zu viel Stress um mich nur auf mich zu konzentrieren. Ist nicht schlimm, dachte ich mir. Ich bin so wie ich bin – egal wie viele Kilos ich wiege (besonders, wenn es sich nur um eine geringfügige Menge von 2 bis 3 handelt.

Und was ist nun? Mein Ziel ist nicht mehr da. Es wurde abgesagt, verschoben – auf Monate hinaus. Und wer weiß, für was es gut ist. Im Moment könnte ich mich eh nicht genug konzentrieren und amüsieren. Zu viel geistert durch meinen Kopf, zu viel muss organisiert werden. Letztendlich ist es gut so, wie es ist. Und letztendlich habe ich bis Juni noch viel Zeit, mein neues Ziel zu erreichen…..

Passt auf euch auf!

Daniela

Die Glücksbärchis machen Winterschlaf

Sie sind weg. Zumindest die meiste Zeit. Vielleicht machen sie Winterschlaf. Oder sind von ihrem ewigen gepolter so erschöpft, dass sie die meiste Zeit in einer Art Dämmerschlaf verbringen. Nur manchmal wachen sie noch auf, lassen sich von mir mitreißen. Von meiner Wut, meiner Rage und meinem Gefühl, dass gleich was in die Luft gesprengt wird – allein durch meinen Blick.

Von wem ich rede? Von meinen Dämonen natürlich. Die feixenden, nackten und glitschigen Viecher, die seit so vielen Monaten, Wochen, Tagen und Stunden, stehts um mich rumgeistern, mein Leben schwer machen. Ja, es sogar versauen und auch meine Waage wieder in die Höhe treiben.

10 Kilo habe ich durch die Medikamente zugenommen, die mir helfen sollten, die Dämonen im Zaum zu halten und wisst ihr, was ich festgestellt habe? Alleine und ohne die Tabletten, mache ich diesen Biestern viel mehr Angst, als mit Glückspillen – die Unterdrücken nämlich nur meinen eigenen starken Willen. Und der ist da.

Heute war ein guter Tag – wie seit einigen Tagen fast täglich – ich habe einen Eiweißshake getrunken, 1 Stunde Sport gemacht und 1500 kcal in die Luft geblasen, ich habe 1,5 Liter Grünen Tee genommen (inklusiver meiner Homöopathischen Medikamente gegen meine Erkältung, die auch schon fast weg ist) und ich habe was gegessen. Ich kann nicht sagen, dass ich ausgeglichen bin, was auch immer das heißen mag, aber bin auf einem guten Weg geradeaus.

Heute habe ich mir die Haare gefärbt. Zum ersten Mal seit Wochen wieder Haare gewaschen. Mich um mich selbst gekümmert. Und es tat so gut. Auf meinen Nägeln befindet sich sogar Nagellack – ohne dass der halbe Finger mit angemalt wurde. Und ich fühle mich gut. Ich fühle schön – wenn auch viel zu fett für meine schönen Klamotten (noch) und ich fühle mich ruhig. Beruhigt. Entspannt nahezu. Mein Magenknurren ist der einzige Laut, der sich einen Weg durch die Dunkelheit meines Schlafzimmers bahnt. Deswegen muss ich jetzt auch was essen.

Das war Tag 11

 

Eure Ela

#eTriggs: Woche 8

Ernüchterung

Seit insgesamt 8 Wochen habe nun schon das bioenergetische eTriggs an mir kleben, aber abgenommen habe ich leider bisher eigentlich gar nichts (die zwei Kilo, die zu Beginn purzelten, waren schneller wieder drauf als gedacht). Obwohl ich mich gesund und kalorienarm ernährt habe und auch Sport regelmäßig auf meinem Plan stand, hat sich nichts getan. Zumindest nicht beim Gewicht. Denn positive Veränderungen sind mir schon aufgefallen: Beispielsweise konnte ich wieder die Motivation zum Sport finden, ohne mich zu zwingen. Mein Körpergefühl hat sich verändert und auch die Einstellung zu mir und meinem Gewicht hat sich verbessert. Ich fühle mich ausgeglichener und energiegeladener als davor. Ich trinke mehr (schon allein wegen dem immer wieder kehrenden metallischen Geschmack im Mund) und fühle mich viel wohler wie noch zuvor. Auch wenn mein Gewicht nicht gesunken ist (und das kann ja auch viele andere Gründe haben), geht es mir gut und ich jammer nicht alle paar Minuten, dass ich zu fett bin. Ich weiß, dass ich was tun muss und ich arbeite auch daran, aber es hat sich gezeigt, dass es nicht besser geht, wenn ich dazu noch jammer, schreie und mit den Füßen stampfe. So lebt es sich echt angenehmer.

All diese Veränderungen schiebe ich auch auf eTriggs, denn davor waren ja diese Ansichten bei mir nicht vertreten.Ich habe mich in den letzten Wochen in eine für mich positive Richtung entwickelt und auch wieder (zumindest hin und wieder) Spaß daran gefunden, etwas für mich zu tun.

Mögliche Gründe, nicht abzunehmen…

Am Montag beginnt meine letzte Woche. Gerne würde ich natürlich auch über eine Gewichtsabnahme berichten, aber wie oben schon angedeutet, kann das unveränderte Gewicht viele Gründe haben:

  • Die Einnahme von Tabletten. Seit über einem Jahr muss ich täglich relativ starke Tabletten nehmen, die als Nebenwirkung sowohl eine Abnahme wie auch eine Zunahme erwähnen. Im Laufe dieses Jahres habe ich die mich jetzt störenden sieben Kilo zugenommen und wahrscheinlich sind diese Medikamente auch Schuld daran, dass eine Abnahme im Moment nicht möglich ist.
  • Muskelaufbau. Man achtet auf seine Ernährung, macht regelmäßig Sport, aber nichts tut sich. Der Körper baut Muskeln auf, die Statur verändert sich (was sich bei mir definitiv getan hat), aber das Gewicht bleibt gleich. Das Fett schmilzt und macht Platz für Muskeln, die einfach mehr wiegen als Fett. Nicht verzweifeln, sondern dran bleiben.
  • Zu wenig Nahrungsaufnahme. Ich bin nicht gerade mit massigem Hunger beseelt und habe mir hart aber effektiv abgewöhnt, mich zum Essen zu zwingen. Deswegen esse ich manchmal verdammt wenig. Aber auch das macht dick, bzw. lässt den Körper nicht abnehmen. Wer weniger als 1200 Kalorien am Tag zu sich nimmt, gaukelt seinem Körper eine schlechte Zeit vor und dieser reagiert einfach damit, ab jetzt alles zu sammeln, was er finden kann. Der Stoffwechsel fährt runter und alle Bemühungen sind nahezu umsonst. Das gleiche gilt auch für die Flüssigkeitszufuhr.

Im Internet findet man noch ganz viele anderer wertvolle Tipps auf den verschiedensten Seiten. Die drei oben genannten Punkte sind meine persönlichen „Problemchen“ wenn es um das Thema abnehmen geht.

Letztendlich gilt zu sagen, dass nicht unser Gewicht unser Problem ist, sondern wir selbst und die utopische Vorstellung, wie wir zu sein haben. Anstatt dass wir unserer Einzigartigkeit zelebrieren, arbeiten wir daran so zu sein, wie die anderen uns haben wollen. Es gibt viele inspirierende und spannende Frauen und Männer, die uns jeden Tag zeigen, wie toll es ist, man selbst zu sein – egal welche Kleidergröße man hat. Einige davon könnt ihr auf meinem Instagramaccount finden – und für weitere interessante Kontakte bin ich jederzeit in freudiger Erwartung.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir als intelligenter Mensch (möchte man meinen) in der Lage sind zu wissen, dass es nicht darauf ankommt, welche Kleidergröße man trägt oder ob man einen fetten Hintern hat oder nicht, sollten wir unsere Offenheit, unsere Toleranz und unsere Einzigartigkeit hinaus in die Welt schreien. Und so mancher Mann hat schon auf die ein oder andere atemberaubende Perle verzichtet, weil er meinte, er müsse betonen, dass alles, was über Größe 38 geht weit weg von Ästhetik ist. Diese Männer sind es jetzt auch: Ganz. weit. weg.

In diesem Sinne…

Eure Ela