Kurzmitteilung

Und es hat zumindest nicht BOOM gemacht….

Früher, als Kind, dachte ich immer, dass Liebe gegenseitig einschlägt wie eine Bombe. Man sieht sich und es macht BOOM!

Heute weiß ich, dass das nicht so ist. Nicht im Geringsten. Nicht mal ansatzweise. Nicht bei mir. Und bei meinem Gegenüber schon gar nicht.

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Kurzmitteilung

Nie mehr!

Das beste Mittel zur Selbstzerstörung und Selbstaufgabe ist, es immer allen Recht machen zu wollen. Immer versucht man, so auszusehen wie es anderen gefällt, so zu reagieren…so zu sein. Um zu gefallen, dazu zu gehören oder akzeptiert zu werden. Ganz ehrlich? Fuck it!

Was soll der Scheiß? Was habe ich davon, wenn ich verändert jemanden gefalle, der mich sonst nicht mit dem Arsch anschaut? Warum versuchen Menschen zu gefallen? Klar, der Mensch ist ein Herdentier und keiner will gerne alleine sein, aber schaut euch um Leute, wir sind nicht alleine. Irgendjemand ist immer da und noch dazu Menschen, die uns so mögen wie wir sind. Egal ob wir hip oder cool sind oder ob wir viel mit ihnen gemeinsam haben.

Dazugehören ist scheiße! Ich wollte auch immer dazugehören. Sogar jetzt noch manchmal. Würde auch gerne von den Leuten als cool befunden oder zumindest auf der Straße gegrüßt werden. Ich weiß nicht mehr zu wie vielen Veranstaltungen ich hier im Ort gerannt bin nur um die Menschen, denen ich gefallen wollte, von mir zu überzeugen. Mit dem Ergebnis, dass sie mich danach noch weniger mochten als davor. Fakt ist: Verändert bin ich echt scheiße! Ich fühle mich nicht wohl den anderen nach zu rennen. Und es ist mir auch herrlich egal ob mir jemand nachläuft. Ich will mir nicht mehr die Hobbys anderer Menschen aneignen nur um zu hoffen, dass man sich über eine Gemeinsamkeit näher kennenlernt. Ich habe keinen Bock mehr Menschen zu gefallen. Wichtig sind die Menschen, denen ich so gefalle wie ich bin, ohne dass ich mir die Haare blondiere, kurze Rockchen trage oder mir meine sarkastischen Bemerkungen spare nur weil sie der gegenüber eh nicht versteht. Ich habe auch keine Lust mehr irgendwelche Leute auf der Straße zu grüßen, die mich zwar gestern noch kannten aber mich heute wie Luft behandeln. Ich spiele diese Spielchen nicht mehr mit!

Ich will ich sein und ich bin eben kein ruhiges Häschen welches mit seiner Meinung hinter dem Berg bleibt. Ich will keine Angst mehr haben den Menschen ins Gesicht zu sagen wenn ich sie nicht mag – genauso wenig wenn ich sie mag (was echt selten ist). Ich will mich auch mit meiner Kleidung nicht mehr an die Masse angleichen. Ich liebe Hüte, ich trage Hüte. Und wisst ihr noch was? Mir stehen Hüte verdammt gut! Und wen ich ein totes Huhn auf dem Kopf trage, dann steht mir das auch! Ich muss mich nicht schämen, wenn ich mit bestimmten Leuten nicht reden will und ich muss auch nicht eine nette Miene spielen, wenn mir nicht nett zu Mute ist. Genauso wenig muss ich Leuten sagen wie es mir geht, die sowieso nur aus reiner Floskel nach meinem Befinden fragen und sich in Wirklichkeit gar nicht dafür interessieren. Ich bin niemanden Rechenschaft schuldig, warum ich Dinge tue, die ich für mich für richtig befinde. Ich muss niemanden etwas erklären und es geht generell niemanden etwas an wie ich mein Leben gestalte. Und ich möchte mein Leben gestalten. Ich will mein Leben füllen, mit allem was mir Freude bereitet, egal wie das andere finden könnten. Das interessiert mich nicht mehr! Und es interessiert mich auch nicht, wenn mich Leute dumm anschauen, weil ich mir eine Kunstkrähe kaufe, sie Edgar nenne und sie über meinen Schreibtisch stelle. Ich mag Edgar. Und ich glaube, er mag mich auch.

Spaß beiseite (Edgar gibt es aber wirklich): Ich will endlich wieder ich sein. Ich will mich nicht verstellen, verbiegen, verleugnen. Ich will nicht dazu gehören oder akzeptiert werden. Ich will leben! Endlich leben! Ohne all die Menschen, denen ich eh scheißegal bin oder die mich nicht mögen weil sie meinen ich bin arrogant (was ich auch wirklich bin – meistens – ). Ich schere mich nicht mehr darum. Ich schere mich um keinen da draußen mehr was, mit dem ich eh nichts am Hut habe.

Punkt.

Kurzmitteilung

Sturm und Drang

Ich wandeln umher wie ein aufgescheuchtes Huhn, kann nicht ruhig sitzen und erwarte in jeder Minuten einen Knall oder irgendetwas anderes. Ich fühle mich gejagt und gehetzt und dabei dachte ich, dass heute ein guter Tag wäre. Zumindest im Vergleich zu den anderen Tagen. Ich versuche es so durchzustehen, stark zu sein, aber im Moment bin ich mir noch nicht sicher ob ich das schaffe. Ich würde mich gerne ablenken, weiß aber nicht womit. Habe nicht die Ruhe, etwas zu machen und selbst zum Essen ist mir zu schlecht. Habe ich heute irgendwas vergessen? War heute was?